Millionen aus der EU für Schweizer Forscher

Auch dieses Jahr erhalten Schweizer Universitäten und die beiden ETH in Zürich und Lausanne europäische Forschungsgelder in Millionenhöhe. Die Schweizer Hochschulen nehmen im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein.

Ein Mann füllt mit einer Pipette eine Flüssigkeit in ein Teströhrchen.

Bildlegende: Die Forschung in der Schweiz erhält Millionen aus Brüssel. Keystone


Schweizer Forschung nimmt einen Spitzenplatz ein

1:21 min, aus Heute um halb Fünf vom 22.10.2013

Kaum ein Land bewirbt sich so erfolgreich um die Forschungsgelder des Europäischen Forschungsrates wie die Schweiz: Eines von vier eingereichten Schweizer Projekten erhält auch tatsächlich den Zuspruch. Die Schweiz ist damit doppelt so erfolgreich wie der europäische Durchschnitt, wo nur eines von acht Projekten Erfolg hat.

Insgesamt werden dieses Jahr 26 Forschungsprojekte in der Schweiz mit je rund drei Millionen Franken gefördert. Diese sogenannten «Advanced Grants» erhalten herausragende Spitzenforscher in ganz Europa. Bewerben darum können sich Forscherinnen und Forscher in Ländern, die am Forschungsrahmenprogramm der EU beteiligt sind – und dazu gehört auch die Schweiz.

Exzellente Forschung in der Schweiz

Der Europäische Forschungsrat vergibt mit dieser Forschungsförderung nicht nur Geld, sondern auch Prestige. Die Förderung wird nämlich nicht nach einem festen Verteilschlüssel vergeben; es erhalten diejenigen Projekte Geld, welche dem Forschungsrat am aussichtsreichsten erscheinen. Damit zeigt er auch gleichzeitig, wo exzellente Forschung betrieben wird.