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Schweiz Mit Initiative gegen die Hochpreisinsel Schweiz

Politiker aus allen Lagern und Verbände wollen gegen überhöhte Preise von Importprodukten vorgehen. Sie haben am Dienstag die «Fair-Preis-Initiative» lanciert.

Legende: Video «KMU und Konsumentenschützer gegen hohe Preise» abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.09.2016.

Der Bund soll dafür sorgen, dass Schweizer Konsumenten und Unternehmen Waren von ausländischen Anbietern diskriminierungsfrei beschaffen können. So steht es im Text der am Dienstag lancierten «Faire-Preise-Initiative». Gleichzeitig sollen Wettbewerbsbeschränkungen verhindert werden, die auf einseitiges Verhalten von marktmächtigen Unternehmen zurückzuführen sind.

Ins Visier nehmen die Initianten aber auch «relativ marktmächtige» Firmen. Das sind Unternehmen, die den Markt zwar nicht gerade dominieren, zu welchen es für einen oder mehrere Abnehmer aber kaum eine Alternative gibt.

Breit abgestütztes Anliegen

Hinter dem Volksbegehren stehen die Stiftung für Konsumentenschutz, Gastrosuisse und der Wirtschaftsverband Swissmechanic, der 1400 Klein- und Mittelbetriebe in der Maschinen-, Elektro- und Metallbranche vereint. Im Initiativkomitee sitzen Politiker aus allen politischen Lagern.

Die Bundeskanzlei die Initiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» geprüft und grünes Licht gegeben. Die Initianten können nun mit der Unterschriftensammlung beginnen. Die Frist läuft bis am 20. März 2018.

18 Kommentare

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  • Kommentar von August Meier (And007)
    viele gute Kommentare Leider verstehen hier einige Kommentarschreiber aber nicht um was es geht. Es geht um die Abzockerei bei importierten Gütern und nicht um schweizer Nahrungsmittel und Dienstleistungen von schweizer Arbeitnehmern. Es gibt nun wirklich keinen Grund warum wir in der Schweiz für das gleiche Produkt mehr als im Ausland bezahlen sollten. Eigentlich sollten wir sogar weniger bezahlen da bei uns die Mehrwertsteuer deutlich tiefer ist als im nahen Ausland.
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    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Sie zahlen für das Schweizer Produkt z.T. im Ausland ebenfalls wesentlich weniger - siehe Schweizer Käse ...
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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Ja was man mit Initiativen nicht so alles ändern möchte in der Schweiz. Wahrscheinlich werden die Kapitalmärkte nicht sehr beeindruckt sein und munter weiter Schweizer Franken kaufen, so dass der Franken in der permanenten Überbewertung verharrt. Da können wir noch so viele Gesetze verabschieden. Vielleicht sollten wir den US-Dollar oder den Euro einführen. Das würde mehr nützen als mit Initiativen heisse Luft und Kosten zu produzieren.
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    1. Antwort von August Meier (And007)
      Ueber die Umsetzung kann sich der Bundesrat Gedanken machen. Die Initiative geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.
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    2. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      @ August Meier: Der Bundesrat wird das gleiche sagen wie ich. Man kann nicht Gesetze gegen die Märkte verordnen. Das kostet nur Geld und bringt nichts.
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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Ja was man mit Initiativen nicht so alles ändern möchte in der Scheiz. Wahrscheinlich werden die Kapitalmärkte nicht sehr beeindruckt sein und munter weiter Schweizer Franken kaufen, so dass der Franken in der permanenten Überbewertung verharrt. Da können wir noch so viele Gesetze verabschieden. Vielleicht sollten wir den US-Dollar oder den Euro einführen. Das würde mehr nützen als mit Initiativen heisse Luft und Kosten zu produzieren.
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