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Schweiz Mutmassliches Opfer erwägt Anzeige gegen SVP-Politiker

Die Nachricht ist pikant. Ein Zentralschweizer SVP-Politiker ist kurzzeitig verhaftet worden. Er soll nach einer Feier am Samstag Sex mit einer anwesenden Frau gehabt haben. Dem Anschein nach nicht einvernehmlich. Der Beschuldigte bestreitet jedoch die Vorwürfe. Das Opfer erwägt nun eine Anzeige.

Legende: Video Stellungnahme Kantonspolizei Zug abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.12.2014.

Die Geschichte ist alles andere als klar, die Faktenlage dünn. Was bislang feststeht, ist die Tatsache, dass ein Zuger SVP-Politiker am Dienstag von der Zuger Strafverfolgungsbehörde zur Verhaftung ausgeschrieben und daraufhin festgenommen worden ist. Mittlerweile wurde der Angeschuldigte jedoch wieder auf freien Fuss gesetzt.

Opfer erwägt Anzeige

Der Vorwurf an den Politiker ist nur als Verdachtsmoment vorhanden. Er soll nach der Landammann-Feier vom vergangenen Samstag eine ebenfalls an den Feierlichkeiten teilnehmende Frau sexuell missbraucht haben. Der Beschuldigte bestreitet laut einem Schreiben seines Anwaltes die Vorwürfe.

Das mutmassliche Opfer habe sich am Sonntagmorgen an nichts mehr erinnern können, erklärt eine Sprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden. Die Frau sei daraufhin von sich aus ins Spital gegangen und habe sich einem Blut- und Urintest unterzogen. Die Ergebnisse dieser Tests liegen noch nicht vor.

Das Spital hat jedoch in der Folge die Strafverfolgungsbehörden informiert. Weil es sich um ein Offizialdelikt handelt, wird dieses von Amtes wegen verfolgt.

Heute hat sich auch das Opfer in einer Mitteilung zu Wort gemeldet. Sie behalte sich eine Anzeige gegen den Politiker vor, schrieb sie darin.

Untersuchung läuft – Partei schweigt

Zurzeit klärt die Behörde ab, was sich genau zugetragen hat und ob dabei auch K.O.-Tropfen im Spiel waren. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet. Die Befragungen laufen.

Über seinen Anwalt bestreitet der SVP-Politiker die Vorwürfe, sich einer strafbaren Handlung schuldig gemacht zu haben. Die bisherigen Untersuchungen würden in keiner Weise bestätigen, dass K.O.-Tropfen im Spiel waren. Wie sein Anwalt weiter schreibt, hätten alle Zeugen den beiden Personen ein einvernehmliches Handeln bescheinigt.

Wie die SVP des Kantons Zug in einer Mitteilung schreibt, lege die Partei Wert darauf, dass die Unschuldsvermutung gelte. «Was genau in dieser Nacht passierte, ist momentan Gegenstand polizeilicher Abklärungen», schreibt die Partei weiter.

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211 Kommentare

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  • Kommentar von O.Laube, LU
    …und in China ist ein Sack Reis umgefallen. Lächerlich. überlässt dieses Thema bitte dem Blick.
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  • Kommentar von S.Balmer, Wettingen
    Ach herrlich wie Linke Kampfschreiber, natürlich ihrer Abneigung gegen die SVP geschuldet hier schon eine Vorverurteilung machen. Wie wurde Geri Müller in Schutz genommen. Nicht nur von der Linken Presse auch von den Schreiberlingen hier. So wie damals geschah Stand Heute alles freiwillig und der Frau ist dies offensichtlich nun unangenehm. Von einer politischen Intrige zu reden geht mir Stand Heute auch zu weit (ja einige können differenzierter denken) Laut Zeugen geschah alles freiwillig.
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  • Kommentar von Kurt Vollmer, Zürich
    Es könnte nun eng werden um den SVP-Politiker Markus Hürlimann aus wie Innerschweizer Medien zu vernehmen ist. Ich frage mich schon, welches Bild heute gewisse Politiker abgeben. Da macht ein 40 jähriger verheirateter Mann mit einer 3 fachen Mutter rum & wenn er dann wieder nüchtern ist, will er uns weis machen, man wolle ihm einfach nur politisch schaden. Irgendwie ist das alles doch etwas verrückt, oder? Kennen wir das nicht von SVP-lern zur Genüge? Einfach keine Verantwortung übernehmen!
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Nun die Erfahrung lehrt, dass gewisse Leute in gewissen Ämtern gar nichts zu befürchten haben ... Sehen Sie sich nur das Beispiel mit dem ehem. Aargauer Gerichtspräsidenten an, der massiv gegen Ausländer hetzte und politisiert, gleichzeitig aber für seine pflegebedürftigen Eltern eine Sans-papiers beschäftigt hatte und diese auch noch nur mit Brosamen abgespeist hatte ... nun, man dachte, der würde nicht wieder gewählt werden - denkste! Heute sitzt er immer noch als Nationalrat im Parlament ...
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    2. Antwort von A.Frank, Zürich
      Ist mit dem Gerichtspräsidenten der SPler Gemeint der wegen pädophiler Vorstrafe dann doch nicht das Amt bekam? Und was soll diese Vorverurteilung. Der Mann ist Unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Unschuldsvermutung. Schon mal gehört.
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    3. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      @ A Frank, Der Name L. Stamm wird Ihnen doch wohl bekannt sein, oder nicht? Also ... Bei dem hat's ja noch so andere Ungereimtheiten ... ....
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