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Nach Abstimmungsniederlage Bundesrat Berset lädt zu Aussprache

Alain Berset.
Legende: Hat am Abstimmungssonntag eine Niederlage erlitten: Innenminister Alain Berset. Keystone
  • Noch am Abstimmungssonntag hat Bundesrat Alain Berset eine Auslegeordnung zur Reform der Altersvorsorge angekündigt.
  • Dafür hat er die wichtigsten Parteien und Organisationen zu einer Aussprache eingeladen.
  • Diese findet am 27. Oktober 2017 in Bern statt, wie Bersets Sprecher Peter Lauener auf Anfrage sagte.

Zur Diskussion stünden die Interpretation des Abstimmungsergebnisses, die nächsten Reformschritte, die übergeordneten Zielsetzungen und der Handlungsspielraum.

Eingeladen sind laut Lauener SVP, FDP, CVP, SP, Grüne, BDP, GLP, die JUSO und die Jungfreisinnigen. Eine Einladung erhalten haben auch der Arbeitgeberverband, der Gewerbeverband, Economiesuisse, der Gewerkschaftsbund, Travail Suisse, die Fédération des entreprises romands, das Centre Patronal, das Referendumskomitee, der Versicherungs-, der Pensionskassen- und der Bauernverband, Alliance F und der Seniorenrat.

Die Reform der Altersvorsorge ist am letzten Sonntag an der Urne gescheitert. Zur Finanzierung der AHV ist jedoch eine Reform nötig. Auch bei der zweiten Säule gibt es Anpassungsbedarf.

21 Kommentare

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  • Kommentar von Steff Stemmer (Steff)
    Irgendwie scheint mir, dass hier in den Kommentaren vergessen wird wie unser System funktioniert? Oder macht es einfach Spass auf dem BR rumzuhacken? Der Bundesrat ist die Executive (Ausführende) - er muss umsetzen was die Legislative (Befehlende), in unserem Fall das Parlament, beschliest. Und jetzt bitte ich um Nachricht welche Leute, resp. welche Parteien sich wehement wehren gegen jegliche Regulierungen bei den Versicherungen?
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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    BR Berset hat sicher nicht alles optimal zu lösen versucht.Das Hauptproblem liegt aber in der Anspruchshaltung einer auseinanderbrechenden Solidargemeinschaft,in der Zuwanderer mit falschem Stallgeruch diese Zersetzung beschleunigen.Man begreift sich nicht als Teil einer Schicksalsgemeinschaft,sondern als Profiteur eines auszubeutenden Systems.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Weshalb eigentlich wird bei KK nicht dasselbe System ähnlich wie bei Autoversicherungen eingeführt? Wer keine oder nur wenig Kosten verursacht erhält einen Bonus. Andere Versicherungen machen das auch. Private Versicherungen, wo Gewinne erwirtschaftet werden wollen, sollten nicht nach dem Solidaritätsprinzip ausgerichtet werden dürfen.
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    1. Antwort von Steff Stemmer (Steff)
      Ob jemand Auto fährt oder nicht ist ein rein privater Entscheid. Ob Sie irgendwann AHV, oder bereits AHV beziehen, ist ein sozial humanistischer Entscheid der Schweiz, als sog. Sozialwerk mit solidarischer Haftung. Das Selbe gilt bei der KK-Grundversicherung! Deshalb. Und auch damit wir keine 2 Klassenmedizin wie in den USA haben. Und damit sozial Schwache, die krank oder gebrechen haben, auch eine Versicherung haben und nicht in der Gosse 'ver......' müssen! That's it!
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    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Wer keine Kosten verursacht bekommt einen Bonus. Sehr ungerecht und nicht machbar wäre dieser Vorschlag Herr Waeden. Es gibt wirklich kranke Menschen die ärztliche Hilfe benötigen. Das Problem muss anders gelöst werden. Man kann nicht auf den Schultern der wirklich Kranken Einsparungen vornehmen um Kosten zu senken.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aha & drum will man den Leistungskatalog bei den Grundversicherungen verkleinern. Ist ja nicht sehr sozial gegenüber Menschen, welche kleine EK haben & sich nur eine Grundversicherung leisten können. Und wer krank ist & die KK wechseln möchte, wird nicht zusatzversichert. Auch nicht grad sozial. Am liebsten sind den KK junge & gesunde Menschen. Auch nicht sozial. @Ch. W.: Ein Bonussytem auf Zusatzversicherungen sehe ich nicht als ungerecht an.
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    4. Antwort von Steff Stemmer (Steff)
      @Waeden, Sie sprechen von der KK allgemein, dann müssen Sie sich halt präzieser Ausdrücken. In den Zusatzversicherungen gibt es heute schon Antreizsysteme um Rückvergütungen oder Verbilligungen zu erhalten. Wenn ein System nicht perfekt ist, wie Sie erwähnen, soll dann das System verbessert oder abgeschafft werden?
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