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Nach Lawinenabgang Die Bahnstrecke nach Zermatt ist wieder offen

  • Auf der Bahnlinie nach Zermatt ist eine Lawine niedergegangen. Die Bahnstrecke zwischen Täsch und Zermatt war gesperrt.
  • Seit 19.35 Uhr ist die Strecke wieder normal befahrbar, teilte die Matterhorn-Gotthard-Bahn mit.
  • Auch die Strasse zwischen Zermatt und Täsch ist wieder offen.

Die Lawine ging über eine Galerie, also eine Art Tunnel, die zur Talseite offen ist, wie der Sprecher der Bahn, Jan Bärwalde, sagte. Aus dem Tal seien die Schneemassen wieder hochgekommen und durch die offene Seite der Galerie auf die Schienen gedrückt worden.

Ein Zugführer habe umkehren müssen, als er die Schneemenge sah. Die Bahngesellschaft musste Bagger organisieren, um die Schienen frei zu räumen. Das sollte bis zum frühen Abend erledigt sein, sagte Bärwalde.

Zwischen Täsch und dem autofreien Zermatt verkehren normalerweise Pendelzüge im 20-Minuten-Takt. Die Fahrt dauert zwölf Minuten.
Eingestellt war am Donnerstag auch der Betrieb der Matterhorn-Gotthard-Bahn am Autoverlad Furka zwischen Oberwald (VS) und Realp (UR). Als Grund dafür wurde eine Sperrung der Strasse zwischen Realp und Hospental wegen Lawinengefahr angegeben.

Wegen des vielen Schnees war der Ort im Januar schon zweimal von der Aussenwelt abgeschnitten gewesen. Zeitweise sassen dort mehrere tausend Feriengäste fest. Für Leute, die dringend fort mussten, richtete die Gemeinde eine Luftbrücke per Hubschrauber ein. Der Ort selbst ist lawinensicher, wie die Gemeinde versichert.

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