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Nach vier Tagen Betrieb AKW Leibstadt schon wieder vom Netz

  • Das AKW Leibstadt im Kanton Aargau ist nur vier Tage nach der Betriebsaufnahme wieder vom Netz.
  • Es kam am Donnerstagmittag zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung, wie die Atomaufsichtsbehörde Ensi mitteilte.
  • Grund dafür war ein technisches Problem beim Umschalten der Speisewasserpumpen.

Der Schutz von Mensch und Umwelt sei jederzeit gewährleistet gewesen, schreibt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) auf seiner Website. Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand. Der AKW-Betreiber habe die Aufsichtsbehörde ordnungsgemäss informiert. Das Ensi wird das meldepflichtige Vorkommnis, wie in solchen Fällen üblich, analysieren.

Das AKW ging erst am Montag nach einem längeren Unterbruch ans Netz. Es war Mitte September für die Jahresrevision abgeschaltet worden. Wegen des Austauschs von fehlerhaften Brennelementen dauerte der Produktionsunterbruch 41 Tage länger als zunächst geplant.

Die 24 Brennelemente, die gemäss Informationen des französischen Atomkonzerns Areva nicht den Spezifikationen entsprachen, wurden ersetzt. Der Austausch zog eine Neuberechnung der Kernauslegung nach sich.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Freitag (SF)
    @Näf: Diese Halbwertszeiten hat man heute schon nicht mehr, wenn man den Wertstoff weiter nutzen würde, anstatt ihn zu verschwenden und einlagern.
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  • Kommentar von Hans Rechsteiner (Harechstei)
    An all die Schreiberlinge und Banausen, Speisewasserpumpen Umschaltung ist ein simpler Vorgang in jedem Kraftwerk und hat mit nuklearer Sicherheit wenig zu tun. Aber weil der Reaktor gekühlt wird (durch das Speisewasser) wird eine Schnellabschaltung ausgelöst. Wieso gibt es immer wieder Laien, die von einem Kraftwerk null Ahnung haben, die meinen , sie müssten ihren Senf dazu geben.
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    1. Antwort von SRF News
      Sehr geehrter Herr Rechsteiner – Diskutieren Sie gerne mit Leidenschaft. Aber bitte bleiben Sie höflich und unterlassen Sie persönliche Angriffe.
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    2. Antwort von Philipp Etter (Philipp Etter)
      Was regen Sie sich auf? Offenbar gab es ein technisches Problem bei der Umschaltung und deswegen kam es zu einer automatischen Schnellabschaltung. Sie wollen wohl kaum behaupten, dass eine Schnellabschaltung nötig ist, wenn die Speisewasserpumpen umgeschaltet werden und der Vorgang reibungslos funktioniert!
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    3. Antwort von B Näf (uluru)
      weil laien angst um ihr leben und das ihrer kinder haben. fukushima hat ihnen gezeigt, dass sich sogenannte spezialisten irren können. das vertrauen ist verspielt. so einfach ist das.
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    4. Antwort von Sascha Freitag (SF)
      @Näf: Dann sollte man sich mal damit befassen, oder auf Leute (keine Politiker oder Parteien!) hören, die Ahnung davon haben. Die Technik ist heute wesentlich weiter und die Angstmacherei mit Endlager völlig überflüssig. Nur schon der Gedanke einen Wertstoff mit noch 95% Energiewert zu vergraben, ist sowas von unlogisch. Suchen sie mal nach Energieerzeugung und daraus resultierenden Todesfälle. Atomstrom verursacht die wenigsten Toten, nebstdem es die sauberste Technologie ist.
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    5. Antwort von Philipp Etter (Philipp Etter)
      @SF Arbeiten Sie in der PR-Abteilung der Axpo? Oder beziehen Sie Ihre Informationen von der Axpo? Wissen Sie, wie viele Menschen umgekommen sind wegen dem Störfall in Tschernobyl? Wie viele Kinder danach mit Missbildungen zur Welt gekommen sind? Kennen Sie die Probleme mit den so genannten Endlagern, wo sich herausstellt, dass das strahlende Material auch meterweit durch Granit wandert? Haben Sie mitbekommen, dass die Kosten für den.Rückbau eines AKW's dessen Baukosten mehrfach übersteigen?
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    6. Antwort von B Näf (uluru)
      @Freitag: abwarten. Bis jetzt wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Oder haben Sie vielleicht Erfahrungen mit Halbwertszeiten von 10'000 Jahren oder mehr? Ein praktisches Beispiel: Wer von einem hunderstöckigen Hochhaus fällt, an der Etage 10 vorbeisaust und dabei denkt: bis jetzt ist alles gut gegangen, das wird schon klappen, der macht eine krasse Fehlbeurteilung der Lage. Bezogen auf Ihre Aussage: bei Etage 10 lebt er auch noch.
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    7. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @ Freitag: Von welchen Zahlen sprechen Sie? Von den 50 Toten in Tschernobyl, die von der Regierung zugegeben werden oder von den rund 300'000 welche inzwischen elendiglich an bösartigen Tumoren zugrunde gegangen sind?
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Ausschalten und abbrechen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
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