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Solarstrom für alle
Aus Kassensturz vom 01.06.2021.
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Nachhaltiger Strom Solarstrom für alle

Auch ohne eigene Photovoltaik -Anlage kann man 100 Prozent Sonnenenergie beziehen, die Preisunterschiede sind aber immens.

Für Solarstrom braucht es nicht zwingend ein eigenes Dach. Auch Mieterinnen und Mieter können die Sonnenenergie anzapfen. Sei es über Angebote der lokalen Elektrizitätsversorger wie EWZ oder BKW. Daneben gibt es auch Anbieter, die schweizweit Solarstrom verkaufen.

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Wie kommt der Solarstrom in meine Steckdose? Christa Dettwiler von Solaraspar erklärt es.
Aus Kassensturz vom 01.06.2021.
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«Kassensturz» hat zusammen mit dem Labor für Photovoltaik der Berner Fachhochschule die verschiedenen Solarstrom-Angebote analysiert. Die Übungsanlage: Was kostet es einen Durchschnitts-Haushalt zusätzlich, den jährlichen Strombedarf von 4000 Kilowattstunden mit 100 Prozent Solarstrom abzudecken?

100 Prozent Solarstrom

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100 Prozent Solarstrom

Hier geht es zum Kostenvergleich.

Preise liegen weit auseinander

Den vergleichsweise günstigsten Solarstrom offerieren die Berner Kraftwerke BKW und die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW. Wichtige Einschränkung: Das jeweilige Angebot ist auf das Versorgungsgebiet dieser Elektrizitätswerke beschränkt. Da kommen die Angebote von schweizweit tätigen Organisationen wie Solarspar, Fairpower und Energiegenossenschaft Schweiz gerade recht.

Diesen Firmen verkaufen 4000 Kilowattstunden Solarstrom für weniger als 24 Franken im Monat. Von allen untersuchten Solarstromanbietern sind die IWB aus Basel mit Abstand am teuersten. Der jährliche Aufpreis beträgt 1680 Franken. Das ist mehr als das Elffache des günstigsten Angebotes.

Die IWB schreibt «Kassensturz», man sei in die Solarenergie eingestiegen, als die Investitionskosten weit höher lagen als heute. In Zukunft setze man auf Crowdfunding. Bei solchen Modellen finanzieren Stromkundinnen und -kunden den Bau von neuen Solaranlagen vor. Im «Kassensturz»-Tarifvergleich beträgt der IWB-Preis für den Musterhaushalt über Crowdfunding 298 Franken. Dieses Angebot ist aktuell ausverkauft.

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Christof Bucher, Fachhochschule Bern, zur Frage: Wie nachhaltig ist Solarstrom?
Aus Kassensturz vom 01.06.2021.
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Investition in Beteiligungsanlagen

Solche Beteiligungsanlagen betreiben auch die Elektrizitätsversorger der Städte St. Gallen, Winterthur, Zürich oder – für die ganze Schweiz – die Energiegenossenschaft Schweiz. Kundinnen finanzieren den Bau von Solargrossanlagen vor und erhalten dann während 20 bis 25 Jahren Solarstrom gutgeschrieben. Viele dieser Projekte sind jeweils rasch ausverkauft – trotz Vorauszahlung und jahrelanger Bindung. Bei genügend neuen Bestellungen planen und bauen die Anbieter weitere Anlagen.

Audio
Grosse Preisunterschiede bei Solarstrom-Angeboten
04:26 min, aus Espresso vom 01.06.2021.
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Egal, ob man sich an einer Grossanlage beteiligt oder den Solarstrom beim EW einkauft – Solarstrom habe noch viel Potential, betont Photovoltaik-Experte Christof Bucher: «In der Schweiz haben wir aktuell einen Solarstrom-Anteil von 5 Prozent. Der Solarstrom ist bei uns. Wir produzieren ihn auf den eigenen Dächern.»

Kassensturz, 01.06.2021, 21:05 Uhr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Daniela Wyss  (topas)
    ich wohne in einem einfamilienhaus und solange mir der bau zur eigenversorgung verbaut/verboten wird, bin ich nicht für dies abzockerei. gerade seid das rahmenabkommen nicht zustande kam, meine ich sollten allen dies können, selbstversorgung ermöglicht werden. ich nehme so niemand was weg.
    es ist auch eigenverantwortung die ich damit übernehmen möchte- eigenverantwortung allen gegenüber. so sind wir weniger "kriesenanfällig" ,als wenn auf einzelne produktionorte konzentriert (hacker).
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  • Kommentar von Urs Keiser  (Kurs64)
    Warum nicht mit dem Nationalbank Gewinn eine Tiefenbohrung machen und aus dem aufsteigendem Dampf, Strom und Wärme gewinnen. Die Energiekosten werden dann, der Nationalbank bezahlt. So eine Tiefenbohrung hält hunderte Jahre, und im Winter kommt genau gleich viel Energie nach oben wie im Sommer. Viele Probleme wären damit gelöst, aber diese Idee ist leider noch zu früh für gewisse Personen.
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    1. Antwort von Martin Vetterli  (Vetterli)
      Mit Tiefenbohrungen wurde schon vor Jahren Versuche durchgeführt, z.B. in Basel was leider wiederholt zu Erdbeben geführt hat. Darauf wurden die Versuche eingestellt. Soviel ich weiss ist das ein generelles Problem, denn wo heisses Wasser in die Nähe der Erdoberfläche gelangt, ist der Boden tendenziell instabil, neigt also zu Erdbeben. Sonst wäre das wirklich eine sehr gute Lösung
    2. Antwort von Urs Keiser  (Kurs64)
      Ich denke nicht an Wasser durch das Erdreich zu pressen, das weiss inzwischen jeder, dass das nicht Funktioniert, sondern an Wärmetauscher in Regionen wo der Untergrund so heiss ist, dass nur durch kühlen gearbeitet werden kann. Die Abwärme zum kühlen kann man bereits zu Heizen von Häuser genutzt werden. In tieferen regionen entsteht irgendwann Wasserdampf in den Wärmetauscher. Das wird sicher viel Geld kosten aber hält hunderte Jahre und nicht nur 20 bis 30 Jahre.
  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Das muss aber eine sparsame 4 köpfige Familie sein die hier als Beispiel dient.
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