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Schweiz Nacktbilder auf Twitter: Mitarbeiterin verlässt Parlamentsdienste

Die Mitarbeiterin der Parlamentsdienste sorgte mit Nacktbildern landesweit für Schlagzeilen: Nun wird die Bundesangestellte nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. «In gegenseitigem Einvernehmen», hiess es.

Die wegen eines Nacktbildes an ihrem Arbeitsplatz freigestellte Mitarbeiterin der Parlamentsdienste hat sich in gegenseitigem Einvernehmen von ihrem Arbeitgeber getrennt. Dies gaben die Parlamentsdienste bekannt. Sie seien zum Schluss gekommen, dass die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in gegenseitigem Einvernehmen im Interesse beider Parteien sei.

Für die betroffene Mitarbeiterin wäre eine ungehinderte Ausübung ihrer Arbeit in der Folge der medialen Berichterstattung nicht mehr möglich gewesen. Für den Arbeitgeber wären weitere Beeinträchtigungen der Reputation nicht auszuschliessen gewesen, heisst es.

Die Mitarbeiterin war am 6. August freigestellt worden, nachdem die «NZZ» darüber berichtet hatte, dass sie an ihrem Arbeitsplatz ein Nacktbild gemacht hatte. Das Bild kursierte auf verschiedenen Online-Portalen. Die Frau soll regelmässig Nacktaufnahmen von sich auf ihrem Twitter-Profil veröffentlicht haben.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Warum muss die Bundesangestellte gehen und der Gery Müller nicht? Es ist richtig, dass die Bundesangestellte gehen muss, aber es ist eine morallose Schande, dass Gery Müller bleibt. Was haben wir für himmeltraurige Mechanismen n der Schweiz!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Erst noch hiess es in den Medien, die Bundesverwaltung brauche unbedingt zusätzliche Stellen (immer mehr Menschen im Land, immer mehr staatliche Regulierungen, usw.). Offenbar haben die "überbelasteten" Bundesbeamtinnen während ihren stressigen Arbeitstagen noch Zeit, um solche primitive, persönliche "Veranlagungen" auf ihren Arbeitsgeräten (PC's) einzuschieben! Nun, diese Angestellte ist weg. Damit sind "weitere solche" Handlungen auf den mit Steuergeldern bezahlten Jobs, sicher nicht vorbei!
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    1. Antwort von Armin Hug, Kreuzlingen
      Als ob es solche Verfehlungen in der Privatwirtschaft nicht geben würde! Doch wenn es dort vorkommt, schreit keint Mensch nach Skandal. Hauptsache man kann mal wieder über alle Bundesangestellten herziehen. Gehen Sie doch einmal für eine Weile ins Ausland, dann lernen Sie die Qualität unseres Service Publics wieder schätzen.
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  • Kommentar von Agnes Sommer, Bern
    Ist das überhaupt erlaubt, auf Twitter? Ich meine das ist ja nicht irgendeine Erotikseite wo dran steht man muss aber 18 oder 16 sein. Nicht, dass es mich persönlich stört, ich frage mich nur ob das eigentlich erlaubt ist.
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    1. Antwort von Nemo Tenetur, Bern
      Wer pornografische Schriften, Ton- oder Bildaufnahmen, Abbildungen, andere Gegenstände solcher Art oder pornografische Vorführungen einer Person unter 16 Jahren anbietet, zeigt, überlässt, zugänglich macht oder durch Radio oder Fernsehen verbreitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
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