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Neuer SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi macht das Rennen

Legende: Video Aeschi neuer SVP-Fraktionschef abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.11.2017.
  • Thomas Aeschi wird Chef der SVP-Bundeshausfraktion.
  • Zuvor hatte sich der Zürcher Nationalrat Alfred Heer (ZH) selbst aus dem Rennen genommen.
  • Auch der Berner Nationalrat Werner Salzmann (BE) hatte sich für den Posten beworben. Er galt als Aussenseiter.

Die Bundeshausfraktion hat den 38-jährigen Thomas Aeschi zum Nachfolger von Adrian Amstutz gewählt. Der Berner Nationalrat gibt das Amt nach sechs Jahren ab.

Der Zuger Thomas Aeschi musste sich bei der Wahl lediglich gegen den als Aussenseiter angetretenen Werner Salzmann (BE) durchsetzen. Denn Mitfavorit Alfred Heer (ZH) hatte kurz vor der Wahl überraschend seine Kandidatur zurückgezogen.

Für Geschlossenheit der Fraktion

Aeschi war 2015 ins nationale Rampenlicht getreten, als er erfolglos für die Nachfolge von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf kandidierte. Aeschi ist seit 2011 Nationalrat. Der Ökonom ist Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) und der Finanzkommission (FK). Aeschi meldet sich aber auch in der Migrationspolitik zu Wort.

Aufgabe des neuen SVP-Fraktionschefs ist es, für die Geschlossenheit der Fraktion zu sorgen. Diese umfasst 74 Mitglieder, wovon zwei der Lega dei Ticinesi, eines dem Mouvement citoyens genevois und eines keiner Partei angehört. Zudem ist der Fraktionschef für den Austausch und die Koordination mit den übrigen Fraktionen verantwortlich. Von Amtes wegen nimmt Aeschi Einsitz im Büro des Nationalrats.

Der Zürcher Nationalrat Alfred Heer hatte sich kurz vor der Wahl zurückgezogen. Heer politisiert seit über 20 Jahren für die Zürcher SVP. Zwischen 2009 und 2016 präsidierte er die Kantonalpartei. Im Nationalrat sitzt er seit 2007.

Als Aussenseiter galt Werner Salzmann, seit 2012 Präsident der Berner SVP und seit 2015 Nationalrat. In der grossen Kammer hat er sich als Sicherheitspolitiker profiliert: Der Oberst ist Vizepräsident der Sicherheitspolitischen Kommission.

50 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Müller (StefanMüller)
    langsam bin ich überzeugt welch grossartige Persönlichkeit Herr Aeschi ist. Unsere Lieben Linken kommen mit absurden Anschuldigungen gegen Herr Aeschi. Bezeichnen Ihn als Wasserträger oder Herr Blocher hätte seine Wahl angeordnet. Bezeichnen dann es noch lustig als Fakten. Können es aber nicht belegen. Herr Aeschi muss und wird sich natürlich auch erst beweisen müssen. Ich bin aber guter Dinge. Und wünsche ihm viel Erfolg.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Ihnen ist aber schon bewusst, welcher Tätigkeit Aeschi hauptberuflich nachgeht (Unternehmensberater inkl. Steuerberatung im Kt. Zug), oder? - Die Ems-Chemie ist dank abhängigen Bergbauern und italienischen Billigarbeitskräften gross geworden, heute sucht sie aktiv im EU-Raum nach Fachleuten und nach Auslagerungsmöglichkeiten der Produktion, da sie vorwiegend von ausländischen Ressourcen abhängig ist. Wie unterschiedlich wird da Aeschi seine Klientel beraten? - Die Nähe ist unübersehbar.
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    2. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      Herzlichen Dank für die Replik. Darf ich mir eine Antwort erlauben? Nein, die Nähe ist NICHT naheliegend. Ansonsten mit der gleichen Logik müssen wir die Wasserträger-Theorie von jedem Politiker in der SP gegenüber deren Geschäftsleitung machen welche auch in erneuerbarer Energie oder Gewerkschaften machen. Leider haben Sie noch keine fundierten Fakten vorgelegt. Welche Sie doch so betonen. Herr Aeschi ist genau so unabhängig und selbstdenkend wie Politiker in der SP oder genau so wenig.
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    3. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      N. Dudle Ihnen ist jedoch bewusst, dass dank freien Arbeitsplätze in der EMS Chemie,SBB, Stoffels und einigen andern Firmen,Menschen zu uns kamen,die somit Geld verdienten um deren Familien zu ernähren.Heute sind einige davon wieder im Alter nach Italien zurück,weil es sich dort günstiger lebt und in dem eigens aufgebauten Eigenheim wohnen können.Wenn man genau hinschauen würde,geht es einigen Ausländer eher besser, als den z.T. hier lebenden Schweizer.Das hin und her nütz niemandem so sehr.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Thomas Aeschi ist ein Politiker, der im Windschatten seines Übervaters krampfhaft versucht,sich zu profilieren. Das ist das Blocher-Prinzip: Der krampfhafte Drang zur Macht im Gewand der Selbstaufopferung. - Leider hat das gemeine Volch dies noch immer nicht erkannt und jubelt fröhlich am Strassenrand,wenn ihre Gladiatoren vorbei ziehen.
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      N.B. auf die Strasse gehen oft Linke Chaoten,die jeweils grosse Schäden anrichten.Warum nur,sind Sie immer mit Diffamierung (Gladiatoren) an SVP Exponenten beschäftigt.Noch nicht vor all zu langer Zeit,war es Toni Brunner (Ziehsohn Blocher) wurde er betitelt, jetzt wieder Aeschi. Gestehen Sie überhaupt einem SVP Exponent gewisse Eigendynamik zu? Geben Sie überhaupt je einem SVP Exponenten eine Chance, ohne dass wieder eine Diffamierung kommt? Muss für Sie ein SVP Exponent linke Ambitionen haben?
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    2. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      Werter Herr Bächler, sie tun ja gerade so,als hätten sie einen heissen Draht in die SVP-Parteizentrale.Woher wissen sie, dass Aeschi kramphaft ersucht sich zu profileren. Sie bringen keine Beweise. Also Ist Herr Aeschi integere Persönlichkeit. Ich danke ihnen für die Untermauerung meiner Faktenlage
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    3. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Aeschi braucht den Windschatten nicht. Er ist vom Naturell, das er in den öffentlichen Auftritten zeigt, und von der Ausbildung her schon so eingestellt, dass er der Wirtschaftselite in der SVP gefällt (dazu zählt nicht nur Blocher). Wirtschaftselitäre arbeiten aber nicht primär für das Volk, und da liegt das Problem: Sie verkaufen die gut präsentierte Camouflage ihrer Finanzinteressen im Gewand von Volkswohlwollen.
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    4. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Ein Politiker, der sich nicht profiliert, kann kaum an der Front politisieren. Profil gehört zum Führungspolitiker, die anderen sind Wasserträger. - Integrität zeigt sich dort, wo Handeln und Reden übereinstimmen. Betrachte ich Aeschis bisherige öffentliche Auftritte, dann bezweifle ich seine Integrität. (Wenn schon, dann befürchte ich da eher eine "Hinterzimmerintegrität", einen abgeschwächten Wirtschaftstrumpismus, und darauf sollte die CH eigentlich verzichten. das Risiko ist zu gross.)
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    5. Antwort von Niklaus Bächler (sensus communis)
      M.Artho,selbstverständlich schätze ich sehr viele SVP Politiker. z.B. Hannes German.Das ist ein Politiker der besonnenen & anständigen Art,doch die will das Volch natürlich nicht.Klamaukbrüder scheinen das Rennen zu machen. Aeschi gehört zu derjenigen Garde,welche dem Ziehvater nacheifert,weil sie wissen scheinen,dass sie national gross raus kommen können.Es ist eben schlicht unwahr,wenn sie mir vorwerfen ich verteufle alle SVP-er.Doch leider hat es in der SVP zu viele Glarner's,Wobmann's usw.
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    6. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      "doch die will das Volch natürlich nicht.Klamaukbrüder scheinen das Rennen zu machen. Aeschi gehört zu derjenigen Garde,welche dem Ziehvater nacheifert" Und wieder. 1. Warum schreiben Sie immer respektlos von "Volch" 2. Woher wollen Sie dies wissen? 2. Wenn es so wäre, ist es Meinungsfreiheit. 3. Erneute Unterstellung an Herr Aeschi. Können Sie das belegen. Ich habe Herr Aeschi natürlich als selbstdenkenden, unabhängigen Politiker erlebt. Frau Artho Sie haben dies richtig analysiert.
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    7. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      Absolut zutreffend Frau Artho. Grundsätzlich muss man -so mein Rechtsempfinden- jede Unterstellung an anderen Menschen auch belegen. Doch hier stellt NB es es als Tatsache hin redet noch von Faktenlage, liefert aber die Fakten nicht. Herr Aeschi ist einfach nun an der Reihe. Wie sie sagen, wäre es Toni Brunner oder Alfred Heer geworden wären die genau gleichen Worte gegen diese Persönlichkeiten gefallen. Ich finde aber das ständige SVP-Bashing für falsch.Man sollte lieber über pol. Inhalte reden
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    8. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      "Wirtschaftselitäre arbeiten aber nicht primär für das Volk, und da liegt das Problem" Ach so ND. Dann sind Sie ja geradezu empört wenn als Argument der Einwanderungsbefürworter die Wirtschaftliche Kompenente ins Spiel bringt. Dass die welche für die Wirtschaft schauen nicht für das Volk da sei, ist eine Unterstellung. Da denke ich dann eher an die Sozis welche den Soziapparat vor allem für sich und nicht fürs Volk ausbauen. Und sich siehe Zürich Wohungen zuschanzen. Auch REICHEN Sozis
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    9. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      N.D. wenn Sie so schreiben,dann müsste ich ja auf die Idee kommen, dass Event. in UNIs und Schulen z.T. die Ausgebildeten,auf sozialistische Weise getrimmt werden. Was soll denn das wieder. Ist nun der Sozialismus auch schon dermassen am aufbauen, da sie keine Begrenzung der PFZ wollen. Frage: glauben Sie wirklich, dass jemand noch für das Volk arbeitet, oder sind es doch eher Eigeninteressen allseits. Sozialwirtschaft wird durch Arbeitsstellen aufgebaut, die jedoch den Steuerzahler/in belastet.
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    10. Antwort von Kurt Meier (Kurt3)
      Stefan Müller , um ein Bild von Hr. Aeschi zu haben , braucht es weiß Gott keinen heißen Draht zur SVP Parteizentrale . Ein ganzes Bisschen Menschenkenntnis und ein wenig Beobachtung reichen völlig .
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    11. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      Ach das braucht es nicht? Fakten und Belege für Behauptungen sind also nicht nötig? Oder wie darf ich Ihren Eintrag verstehen. Darf ich denn darum bitten aufzeigen mit welchem Verhalten Herr Aeschi genau definiert, dass Herr Blocher seine Wahl bestimmt hat und er unter seinem Befehl steht? Und dann vergleichen wir dies mit Politikern der SP und Grünen und deren Verhaltensweise gegenüber der Parteileitung. Einverstanden?
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  • Kommentar von Stefan Müller (StefanMüller)
    Selbstverständlich ist Herr Aeschi eine integere Person. Die haltlose Anwürfe wie er ein Wasserträger von Herr Blocher sei ist masslos Respektlos und fundiert nicht auf Fakten. Bedauerlich können unsere Linken nur diese unsachliche Schiene fahren können. Ausserdem erschliesst es mir nicht warum sich gerade Linke in eine interne Wahl einmischen. Und dann als wüssten sie wie es Intern in der SVP verläuft. Ich wünsche Herr Aeschi für sein Amt alles gute.
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    1. Antwort von Niklaus Bächler (sensus communis)
      Werter Herr Müller, sie tun ja gerade so,als hätten sie einen heissen Draht in die SVP-Parteizentrale.Woher wissen sie, dass Aeschi integer ist?Integer kann eben auch bedeuten dass er ein Wasserträger ist, so integer ist er. Ich danke ihnen für die Untermauerung meiner Faktenlage.
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    2. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      "Werter Herr Müller, sie tun ja gerade so,als hätten sie einen heissen Draht in die SVP-Parteizentrale.Woher wissen sie, dass Aeschi integer ist" Sagt jetzt wirklich der Werte N.Bächler der es als Tatsache hinstellt dass Herr Aeschi ein Wasserträger ist. Herr Aeschi wurde demokratisch gewählt und hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. bitte nicht meine Aussage verdrehen. Nun liefern Sie aber doch endlich Beweise warum Herr Sie wissen wollen, dass Herr Aeschi von Herr Blocher bestimmt wurde
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    3. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      N. B. Irgendwie wird es einfach langsam unerträglich,wie Wasserträger versuchen junge Menschen zu beeinflussen und der SVP Jugend keine Chance mehr zu ordnen wollen,ohne gravierenden Unterstellungen.Bei keiner Partei wird dermassen bei Exponenten diffamiert,wie bei der SVP. Ausgerechnet von denjenigen die Anstand und Respekt fordern.Warum geben Sie diesen Jungen keine Chance? Was wollen Sie mit Diffamierung erreichen?Akzeptieren Sie einen Generationenwechsel, oder bleiben Sie bei Ch.B. stehen?
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    4. Antwort von Stefan Müller (StefanMüller)
      Echt jetzt? Na gut. Dann nehme ich keine Stellung wie der meine Fakten umdreht. Darf ich in aller Freundlichkeit Nachfragen welche Faktenlage denn NB meint. Bitte liefern Sie endlich diese Fakten. Da Sie ja einen heissen Draht in die Parteizentrale zu geniessen scheinen.
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