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Schweiz Nirgends verdient sich's besser als in der Schweiz

Die Schweizer Löhne sind die höchsten in Europa. Und zwar auch nach Abzug von Steuern und trotz der hohen Lebenskosten.

Zwei Mechaniker stehen auf dem Flügel eines Kleinflugzeuges
Legende: Flugzeuge baut man nicht nur in der Schweiz – aber hierzulande verdienen Fachkräfte am meisten. Reuters

Wer seinen Lohn in der Schweiz bezieht, gehört in Europa zu den Top-Verdienern. Eine Studie der Beratungsfirma Tower Watson zeigt auf, dass dies auch unter Berücksichtigung der Steuern und hohen Lebenskosten gilt.

Spitze sind die Gehälter für Fachkräfte wie auch die der mittleren Führungsebene. In Zahlen: Fachkräfte verdienen im Schnitt 102'060 Franken im Jahr, Angestellte in mittleren Führungspersonen 176'996 Franken. Laut der Tower Watson liegt die Schweiz bei allen Jobklassen vorne.

In Ländern auf den folgenden Plätzen verdienen die genannten Kategorien über 20 Prozent weniger. Dänemark und Luxemburg folgt hinter der Schweiz punkto Lohnhöhe bei Fachkräften auf Platz zwei und drei. Bei der mittleren Führungsebene sind es Luxemburg und Deutschland.

Die Beratungsfirma hat Lohn- und Bonusinformationen für 50 Jobklassen in 57 Ländern weltweit erfasst.

Ländervergleich 2014: Salär von Fachkräften

RangLandSalär (Franken)
1Schweiz102'060
2Dänemark72'984
3Luxemburg68'109
4Norwegen67'905
5Deutschland66'512
6Belgien59'688
7Österreich57'003
8Niederlande53'099
9Schweden51'923
10Finnland51'926
11Irland48'306
12Frankreich47'902
13Vereinigtes Königreich41'636
14Spanien40'103
15Italien39'920

Ländervergleich 2014: Salär auf mittlerer Führungsebene

RangLandSalär (Franken)
1Schweiz176'996
2Luxemburg139'917
3Deutschland127'039
4Dänemark121'624
5Belgien117'001
6Norwegen116'017
7Vereinigtes Königreich110'826
8Niederlande110'464
9Österreich109'189
10Irland106'307
11Frankreich102'305
12Italien100'509
13Schweden97'338
14Finnland92'140
15Spanien89'317

Tower Watson hat die Werte in Pfund angegeben. Die Angaben in der Tabelle basieren auf dem Umrechnungskurs vom 6.1.2015.

Die Studie ermittelte bei den Zahlen den Median. Das heisst: Die Hälfte der Gruppe verdient weniger, die andere mehr.

37 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Niemand muss sich nach dieser Statistik fragen, warum jährlich netto 80-90'000 neue EU-Leute (vorallem aus Deutschland, Portugal und Spanien) in dieses "Lohnparadies" reisen. Auch die Asylanten-Schlepper der laufenden Völkerwanderungen, kennen diese weltweit beste Spitzenposition und versprechen ihren "Klienten" vor der Zahlung von 4-7'000.- Fr. "das Paradies auf Erden"! Dieses Kartenhaus wird früher oder später brutal einstürzen! Dann aber, leiden WIR ALLE, in diesem "Schlaraffenland" SCHWEIZ!
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    1. Antwort von Kurt Vollmer, Zürich
      In erster Linie profitieren WIR Schweizer von der Situation. Haben sie sich einmal überlegt, dass vielleicht ihre ungeliebten Ausländer ebenfalls zu diesen hohen Lebensstandard von UNS Schweizern beitragen? Ich finde es beschämend, dass bei jeder Meldung gleich wieder die Ausländerkeule geschwungen wird. Dieses Land ist derart privilegiert & einige wollen dies einfach nicht wahr haben & malen permanent den Teufel an die Wand.Die CH lebt u.a. von den Ausländern & den guten Beziehungen zu Ausland!
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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Es gibt tausende von erwachsenen Menschen in unserem Land, die nicht einmal Fr 4'000.-- pro Monat brutto verdienen. Ein Mensch mit einer 3-4 jährigen Berufslehre, der sich im Berufsleben nicht weiterbildet, kommt nie in seinem Leben auf Fr 100'000.-- Einkommen. Man sollte eigentlich solche hirnrissigen Statistiken verbieten, weil diese unser "Volch" nur unnötig "täuschen?". Gemäss des EX-Politikers Strahm haben viele Leute im Parlament in Bern keine Ahnung, was eine Berufslehre überhaupt ist.
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  • Kommentar von M. Haener, Büsserach
    Eine weitere wertlose wie sinnlose Statistik, die Faktoren Zeit und Geld sind fiktiv. Wie schnell muss sich ein Hamsterrad drehen, bis einem übel wird.?!
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