Noah 2012 ist der Kevin von 1992

Zeiten ändern sich. 1992 waren die Namen Kevin, Michael und Simon die beliebtesten. 20 Jahre später finden sich diese Namen in der Vornamen-Hitliste weit hinten. Durchgestartet sind in den letzten Jahren hingegen zwei Namen. Mia und Noah sind die Modenamen unserer Zeit.

Mia belegte bereits 2011 den Spitzenplatz. Wie das das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte, wählten 2012 in der deutschen Schweiz die Eltern von 307 Mädchen diese Kurzform der altehrwürdigen Maria. 301 Mädchen bekamen den Namen Alina, 269 heissen Laura.

Zwei Kleinkinder.

Bildlegende: In der Westschweiz ist Emma seit 2004 die absolute Spitzenreiterin. Colourbox

Bei den Knaben erhielten 338 Kinder den Namen Noah. Noah war bereits 2010 Spitzenreiter und fiel 2011 vorübergehend auf Rang zwei zurück. Luca, beliebtester Vorname in den Jahren 1997 bis 2004 sowie 2006 und 2009, arbeitete sich 2012 mit 333 Namensgebungen wieder auf den zweiten Platz vor. Auf Luca folgt David.

Gabriel top in Westschweiz und Tessin

In der französischen Schweiz ist seit 2004 Emma bei den weiblichen Vornamen die Nummer eins. Im Jahr 2012 folgten ihr Léa und Chloé. Bei den Knaben lag letztes Jahr Gabriel an der Spitze, vor den gleichauf liegenden Luca und Thomas. In der italienischen Schweiz belegten 2012 Gabriel, Alessandro und Leonardo sowie Sofia, Alice und Emma die Podestplätze.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Noah und Mia, die beliebtesten Vornamen der Deutschschweiz

    Aus Tagesschau vom 6.8.2013

    Bei den Mädchen führte Mia die Hit-Liste der beliebtesten Vornamen hierzulande an. Gefolgt von Alina und Laura. Bei den Jungs steht Noah an erster Stelle, vor Luca und David.

  • Noah und Mia an der Spitze

    Aus Tagesschau vom 6.8.2013

    Traditionelle Namen sind eher out. Viel populärer sind in der Schweiz seltene bis zuweilen seltsame Namen. Seit heute ist die neue Hitliste der Namen bekannt.