Norovirus-Verdacht: Schweizer Jugendliche aus Zug gerettet

Dramatische Aktion: Mehrere Schüler mussten in Mannheim von Sanitätern aus einem ICE geborgen werden. Sie hatten sich offenbar mit dem hochansteckenden Virus angesteckt. Mittlerweile sind die hospitalisierten Personen wieder entlassen worden.

In Deutschland sind 14 Schweizer Berufsschüler, die an Brechdurchfall erkrankt waren, aus dem Nachtzug Hamburg-Zürich geholt worden. Rettungskräfte stoppten in der Nacht zum Montag im Mannheimer Hauptbahnhof einen IC-Nightliner wegen des Verdachts auf eine Massenansteckung mit dem Norovirus.

Mehrere Berufsschüler einer Schweizer Reisegruppe, die von Hamburg auf dem Weg nach Hause war, hatten in Fulda über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall geklagt, wie die Johanniter-Unfallhilfe mitteilte.

14 junge Erwachsene wurden in die umliegenden Spitäler in Mannheim und Ludwigshafen gebracht. Nach Angaben des Gesundheitsamtes konnten aber alle bereits am Vormittag wieder entlassen werden.

Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Berufsschüler in Hamburg bei ihrem gemeinsamen Abschiedsessen angesteckt haben. Die zuständigen Stellen in Zürich wurden eingeschaltet.

Im Hauptbahnhof von Mannheim hätten dann die mit Schutzanzügen bekleideten Helfer die erkrankten Personen von den gesunden getrennt. Die Gesunden konnten die Fahrt später fortsetzen. Der Waggon, in dem die erkrankten Schüler gesessen waren, kam auf ein Extragleis und musste desinfiziert werden.