Kampf gegen Einkaufstourismus Nun schaltet sich der Bundesrat ein

Ein Grenzwächter durchsucht einen mit Lebensmitteln gefüllten Kofferraum.

Bildlegende: Schneider-Ammann fordert dazu auf, in der Schweiz einzukaufen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten. Keystone

  • Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann will die hohen Preise in der Schweiz mit einer Reihe von Massnahmen senken. Das kündigt er in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende» an.
  • Die Politik habe zwei Möglichkeiten, bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, nämlich die Bürokratie zu reduzieren und Schranken für den Handel zu beseitigen oder diese tief zu halten.
  • Als Beispiele nennt Schneider-Amman etwa den Abbau kostentreibender Regeln und administrativer Belastungen oder die Vereinfachung von Bewilligungsverfahren. Auf Details wollte er nicht eingehen.
  • Wenn es so gelinge, in der Schweiz die Kosten zu senken, dann würden auch die Preise im Land sinken. Und das sei das beste Rezept gegen Einkaufstourismus, sagt er.
  • Laut Schneider-Ammann arbeitet sein Departement derzeit ein Paket für Importerleichterungen aus, mit dem sich der Bundesrat in einigen Monaten beschäftigen wird.