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Kampf gegen Einkaufstourismus Nun schaltet sich der Bundesrat ein

Ein Grenzwächter durchsucht einen mit Lebensmitteln gefüllten Kofferraum.
Legende: Schneider-Ammann fordert dazu auf, in der Schweiz einzukaufen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten. Keystone
  • Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann will die hohen Preise in der Schweiz mit einer Reihe von Massnahmen senken. Das kündigt er in einem Interview mit der «Schweiz am Wochenende» an.
  • Die Politik habe zwei Möglichkeiten, bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen, nämlich die Bürokratie zu reduzieren und Schranken für den Handel zu beseitigen oder diese tief zu halten.
  • Als Beispiele nennt Schneider-Amman etwa den Abbau kostentreibender Regeln und administrativer Belastungen oder die Vereinfachung von Bewilligungsverfahren. Auf Details wollte er nicht eingehen.
  • Wenn es so gelinge, in der Schweiz die Kosten zu senken, dann würden auch die Preise im Land sinken. Und das sei das beste Rezept gegen Einkaufstourismus, sagt er.
  • Laut Schneider-Ammann arbeitet sein Departement derzeit ein Paket für Importerleichterungen aus, mit dem sich der Bundesrat in einigen Monaten beschäftigen wird.

63 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Müller (Confoederatio)
    Eine sinnvolle & wirkungsvolle Massnahme wäre das europäische Kartell- & Wettbewerbsrecht zu übernehmen, insb. die Abschnitte, welche es Firmen verbieten, rayonspezifische Preise festzulegen & durchzusetzen. Somit wird der Schweiz Aufschlag durchbrochen.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Mein Lieblingsbeispiel: Sauerkirschen (Ungarn) 100 Gramm bei Migros für 1,90 CHF. Bei EDEKA 720 ml für 0.99 €. Abzockerei pur! Verstehe, das es in der Schweiz teurer sein muss als z.B. in D, die hohen Löhne müssen ja auch erwirtschaftet werden, aber zum Teil wird das masslos übertrieben. Die Rückerstattung der Mwst. gehört abgeschafft.
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    1. Antwort von Urs Müller (Confoederatio)
      Die Rückerstattung der MwSt. ist eine inländische Angelegenheit des Landes, welches dies ermöglicht. Sprich, die Schweiz darf dazu nichts sagen. Was die Schweiz machen könnte, wäre den Freibetrag zu denken. Die dann notwendige Mehrarbeit/ -kosten der Grenzwache rechtfertigt dies aber nicht.
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    2. Antwort von Dölf Meier (Meier Dölf)
      Würden die Löhne auf den Stand Deutschland reduziert, würde die UNIA wahrscheinlich die grösste Demonstration aller Zeiten organisieren. Die Vermieter hätten um die Solvenz der Mieter zu bangen.
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Das Volk hat doch mal (mehrmals) abgestimmt.. und zugestimmt.. Schengen PFZ usw...also was wird jetzt reklamiert... es ist wie es ist.. die Zeit wird es schon regulieren..
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