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Berset äusserst sich zur Omikron-Entwicklung (französisch)
Aus News-Clip vom 14.01.2022.
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Omikron-Wand in der Schweiz Berset vergleicht Omikron bei Geimpften mit Erkältung oder Grippe

Diese Aussage machte Berset gegenüber RTS. Ansteckend sei man zwar, aber die Schwere der Krankheit sei kontrollierbar.

Die täglichen Fallzahlen zeigen: Die Corona-Taskforce des Bundes rechnet noch im Januar mit dem Höhepunkt der Omikron-Welle. Dennoch hat der Bundesrat am Mittwoch bei seiner ersten offiziellen Sitzung im neuen Jahr entschieden, die Quarantäne und die Isolation zu verkürzen.

Er geht zwar davon aus, dass die Spitäler in nächster Zeit noch einmal einer starken Belastung ausgesetzt werden könnten und hält an Massnahmen wie der 2G-Regel und der Homeofficepflicht fest.

Ich bin selber geimpft und werde mich vielleicht morgen oder übermorgen anstecken.
Autor: Alain Berset Bundesrat

Doch die Zeichen mehren sich, dass er mit einem baldigen Übergang der Pandemie zu einer Endemie rechnet. «Es könnte in die richtige Richtung gehen», sagte Gesundheitsminister Alain Berset in einem Interview mit SRF. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) bedeutet eine Endemie, dass ein Virus auf Dauer angekommen ist, aber nicht mehr in solch massiven Wellen und gehäuft auftritt.

Erkrankung lässt sich «bewältigen»

Gegenüber der Sendung Forum des Westschweizer Senders RTS ging er noch weiter. Dass eine Impfung existiere, die wirke, heisse nicht, dass man sich nicht anstecke. «Ich bin selber geimpft und werde mich vielleicht morgen oder übermorgen anstecken.» Aber das sei dann nicht mehr eine schwere Erkrankung, sondern etwas, das viel besser zu bewältigen sei. «Wie eine Erkältung oder eine Grippe, die man im Winter haben kann.»

Der Schlüssel dazu sei, betont er noch einmal, die Impfung. Dafür sei noch einiges an Anstrengungen nötig in den nächsten Wochen. «Wir rechnen noch mit vielen Spitaleintritten. Wir hoffen, dass die Kapazitäten reichen.» Es stehe also noch eine schwierige Zeit bevor.

Tagesschau, 12.01.2022, 18:00 Uhr;

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78 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community. Wir schliessen nun die Kommentarspalten und wünschen Ihnen einen angenehmen Abend und ein schönes Wochenende. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    „ Kinder an die Macht“ sang einst Herbert Grönemeyer. Text stimmt Haargenau. Seit Pandemiebeginn machen viele Erwachsene auf Unfähig. Sei es nörgeln, besser wissen, schuld zu weisen, vorwerfen, querstellen, alles hinterfragen und zuletzt Petitionen über Petitionen. Fazit? Skilager werden Flickenteppich da niemand mehr Schuld sein will, oder bei Hr Berset nach Haken was genau ein Milder Verlauf sei? Übereifrige Eltern die jegliche Gefahr für ihre Sprösslinge sehen. Darum!!
    Kinder an die Macht!
    1. Antwort von Denise Casagrande  (begulide)
      FRanco Caroselli: Die Schweizer Bevölkerung hat effektiv Glück mit dem aktuellen Bundesrat und Bundesrat Berset!
  • Kommentar von Ronny Nemetz  (RonnyRonson)
    Na dann schauen wir mal wie es in 2 bis 3 Wochen in den Spitäler und bei den ach so oft zitierten systemrelevanten Bereichen aussieht. Den die dürfen es dann ausbaden. Und nur das Wort Grippe in den Mund zu nehmen schadet schon wieder und gibt denen Recht die schon immer gesagt haben es sei eine normale Grippe. Den nur das hört dann diese Gruppe. Sorry. Das Vertrauen in den Bundesrat ist weg. Er hat es noch nicht einmal der Mühe wert gefunden etwas wegen der Pflegeinitative voran zu treiben.
    1. Antwort von Christian Weber  (CWeb)
      Warum soll das denen Recht geben, die schon immer gesagt haben, es sei eine normale Grippe?
      Für Wildtyp bis Delta stimmte das hinten und vorne nicht. Aber wie schon weiter unten erwähnt: Vergleichen ist nicht gleichsetzen. Wenn mit Omikron nun die durchschnittlichen Verläufe nicht mehr schlimmer als die einer Grippe sind, darf man doch vergleichen, bzw. man muss sogar. Oder was genau spricht dagegen?