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Schweiz Ostermarsch setzt Zeichen gegen die weltweite Aufrüstung

Die hiesige Friedensbewegung hat sich am diesjährigen Ostermarsch in Bern dem Kampf gegen Aufrüstung verschrieben. Unter dem Motto «Sicherheit schaffen: Mit Bildung und Gesundheit statt Waffen» zogen rund 400 Menschen durch Bern.

Einen Kauf von neuen Kampfjets finden die Teilnehmer gesellschaftspolitisch verantwortungslos. (keystone)
Legende: Einen Kauf von neuen Kampfjets finden die Teilnehmer gesellschaftspolitisch verantwortungslos. Keystone

Rund 400 Menschen haben sich zum traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung in Bern getroffen. Sie wanderten entlang der Aare Richtung Innenstadt.

Legende: Video Ostermarsch in Bern abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.04.2014.

Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto «Sicherheit schaffen: Mit Bildung und Gesundheit statt Waffen». Der Ostermarsch will damit heuer ein Zeichen gegen die weltweite Aufrüstung setzen.

So ist den Teilnehmern – einen Monat vor der Abstimmung – der allfällige Kauf der 22 neuen Gripen-Kampfjets ein besonderer Dorn im Auge. Das sei sicherheitspolitisch unsinnig und gesellschaftspolitisch verantwortungslos, finden die Teilnehmer des Umzugs.

Kritik erntete auch der Entscheid des Nationalrates vom März, die Kriegsmaterialexporte zu lockern. Auf zahlreichen Plakaten forderten die Teilnehmer, mit Schweizer Waffen dürften keine Menschenrechtsverletzungen verübt werden.

Der Berner Ostermarsch wird von zahlreichen Organisationen und von Kirchen unterstützt. Dazu gehören etwa die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn, die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) oder die Erklärung von Bern. Der Ostermarsch in Bern fand erstmals 2003 statt, damals als Protest-Aktion gegen die US-Invasion im Irak.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Weltweite Aufrüstung... na ja, jedenfalls fand diese diesmal nicht im Westen in dem angeprangerten Umfange statt. Im Gegenteil, da hat man wohl auf viel zu optimistische Karten gesetzt. Diese "Friedens"-Bewegung mag es wohl ehrlich meinen, dennoch kann man gerade dieser Bewegung nicht viel beimessen als vielleicht Naivität und ideologisch verblendete Unbelehrbarkeit, gepaart mit Dummheit und Besserwisserei, also auch sicher kein Zukunftsmodell für eine Gesellschaft, die bedroht werden kann.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Ich zahle gerne für die Landesverteitigung, aber nicht für Sozial Milliarden für das Ausland. Warum also gegen den Gripen? Das hat mit dem Frieden nichts zu tun, wir führen kein Krieg.
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Was diese Leute offenbar nicht verstehen ist, dass ohne Luft Verteitigung die Schweiz angreifbar wird. Wir muessen neue Kapfjets besorgen, da die alten bald auserbetrieb genommen werden. Zudem ruesten die andern auf und wir werden Hilflos, Nein Danke! Ich bin auch fuer Frieden und Abruestung, doch nicht auf Kosten unserer Sicherheit. Bis die Laender entdlich wirklich Abruesten, wird es noch lange gehen, die Waffenlobby ist zu stark. Denkt auch an eurern Nachwuchs, die sollen auch noch Leben d.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Bei Ostermärschen ist man schon immer für Frieden weltweit marschiert. Was ich allerdings bedenklicher finde ist, dass die Gegner des Gripen jetzt ihre Omas nach Bern schicken müssen, um Stimmung dagegen zu machen. Peinlich!
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