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Trotz hoher Kosten Patrouille Suisse darf weiter an zivilen Anlässen fliegen

Der Bundesrat will die Kunstflugstaffeln weiter an zivilen Anlässen fliegen lassen. Das ist nicht selbstverständlich.

Kunstflugstaffel über Berge
Legende: Solche Militär-Flugshows soll es auch in Zukunft geben. Keystone

Darum gehts: Der Bundesrat will die Kunstflugstaffeln weiter an zivilen Anlässen fliegen lassen.

Die Begründung des Bundesrats: Die Anlässe seien wichtig, um Nachwuchs für die Luftfahrt zu gewinnen und stärkten die Verbindung zwischen Armee und Bevölkerung. Die Zahl der Anfragen ziviler Veranstalter und der Publikumsaufmarsch bestätigten ein breites Bedürfnis.

Das sind die Gegenstimmen: Grünen-Präsidentin Regula Rytz hatte dazu eine Motion eingereicht. Darin spricht sie den grossen Aufwand für die Luftwaffe an sowie das Sicherheitsrisiko.

Berühmte Unfälle: In Ramstein D waren 1988 bei einem Unfall 70 Menschen getötet und 1000 verletzt worden. 2016 stürze ein Kampfjet der Patrouille Suisse in den Niederlanden ab. Anfang Jahr durchtrennte ein Flugzeug an der Ski-WM in St. Moritz das Tragseil einer Kamera.

Bundesrat hält an Meinung fest: Die Sicherheitsvorkehrungen seien kürzlich überprüft und angepasst worden. Die minimalen Sicherheitsabstände innerhalb der Formation und gegenüber dem Boden seien erhöht worden.

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