Pendler können aufatmen – ÖV-Preise bleiben unverändert

Um fünf Prozent haben die Abos und Billette für den öffentlichen Verkehr im vergangenen Jahr aufgeschlagen. Dieses Jahr können die Pendler aufatmen: Bahn- und Busfahren wird nächstes Jahr ausnahmsweise nicht teurer:

Menschen an Billettautomaten

Bildlegende: Die Nachricht dürfte Pendlerherzen höher schlagen lassen: Die Billettpreise steigen dieses Jahr nicht. Keystone

Beim Fahrplanwechsel im Dezember 2013 verzichtet die ÖV-Branche auf weitere Preiserhöhungen. Das entschied der Verband öffentlicher Verkehr (VöV). Obwohl sich viele Transportunternehmen in einer finanziell schwierigen Situation befänden, verzichteten die Betriebe auf weitere Tarifmassnahmen. Vor allem im regionalen Personenverkehr, der von Bund und Kantonen bestellt und abgegolten wird, sei die Finanzlage angespannt.

Grösster Kostentreiber für die Transportunternehmen ist laut VöV neues Rollmaterial. Dieses muss wegen der stetig steigenden Zahlen im Berufs- und Agglomerationsverkehr beschafft werden. Die Preiserhöhungen im Jahr 2012 hätten zwar geholfen, die Mittel für den Unterhalt der Schieneninfrastruktur sicherzustellen. «Der regionale Personenverkehr hingegen sah sich in erster Linie mit Zusatzkosten konfrontiert.»