Pendlerland Schweiz: Zahlen und Fakten

Schweizer Erwerbstätige pendeln laut einem Bericht des Bundesamt für Statistik nicht nur immer mehr, sondern auch immer länger. Zwar reisen immer mehr mit den ÖV zum Arbeitsort. Doch noch immer ist über die Hälfte mit dem Auto unterwegs. Die Zahlen im Überblick.

Zu sehen ist eine überfüllte S-Bahn.

Bildlegende: Vor allem der Ausbau des Bahnverkehrsangebotes führte dazu, dass immer mehr Pendler immer weitere Distanzen zurücklegen. Keystone

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat neue Zahlen zur Schweizer Pendlermobilität veröffentlicht. Aus den 2013 erfassten Zahlen lassen sich folgende fünf Fakten ableiten:

  • 53 Prozent der Arbeitspendler sind hauptsächlich mit dem Auto unterwegs. Zwischen 1990 und 2000 hat dieser Wert um fünf Prozent zugenommen, ist seither aber leicht zurückgegangen.
  • Im Vergleich zu 2000 waren 2013 vier Prozent mehr oder insgesamt 16 Prozent der Pendler mit dem Zug unterwegs. Das entspricht insgesamt einer guten Viertelmillion Bahnpendler.
  • Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil Beschäftigter, die ausserhalb ihrer Wohngemeinde tätig sind, von 64 auf 70 Prozent gestiegen.
  • Durchschnittlich legte ein Pendler 2013 pro Weg 14,4 Kilometer zurück. Das sind 1,5 Kilometer mehr als im Jahr 2000.
  • Von Zürich sowie von Luzern nach Bern pendeln 3,5-mal mehr Personen als noch 2000.