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Schweiz Pensionskassen profitieren von der guten Lage an den Börsen

Den Schweizer Pensionskassen hat 2013 die gute Lage an den Börsen Geld in die Kasse gespült. Im Durchschnitt fuhren sie eine Rendite von 6,3 Prozent ein. Die Deckungsgrade sind fast wieder auf dem Stand wie vor zehn Jahren.

Legende: Video Börsenhoch hilft Schweizer Pensionskassen abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 21.05.2014.

Bei ihrer Umfrage hat Swisscanto festgestellt, dass die Kassen im vergangenen Jahr mehr Rendite gemacht haben als im Vorjahr. Dies teilte die Kantonalbanken-Fondsgesellschaft an einer Veranstaltung in Zürich mit. Über die Hälfte der befragten Kassen hätten eine Rendite zwischen 5 und 7,5 Prozent erzielt. Damit konnten die Pensionskassen ihre Polster weiter verstärken.

Privatrechtliche Kassen liegen oben auf

Der vermögensgewichtete Deckungsgrad verbesserte sich bei den privatrechtlichen Kassen im vergangenen Jahr von 107,6 auf 110,3 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (ohne Staatsgarantie) wiesen einen Deckungsgrad von 101 Prozent auf. Jene mit Teilkapitalisierung und Staatsgarantie erzielten einen solchen von 75 Prozent.

«Die Deckungsgrade der Vorsorgeeinrichtungen sind fast wieder genau gleich hoch wie im Jahre 2004», sagte Swisscanto-Chef Gérard Fischer.

Die erzielte Anlagerendite habe im vergangenen Jahr die erforderlichen Zinssätze deutlich übertroffen. Da die Pensionskassen auch in schwachen Anlagejahren eine Verzinsung gewähren müssten, sei es nötig, in guten Jahren Reserven aufbauen zu können.

Kassen mit Unterdeckung nehmen ab

Die Gruppe der Vorsorgeeinrichtungen mit Unterdeckung habe abgenommen, sagte Fischer: In der Swisscanto-Umfrage wiesen 4 Prozent der privatrechtlichen und 62 Prozent der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen eine Unterdeckung aus.

Ein Jahr zuvor waren noch 8 Prozent der privatrechtlichen Pensionskassen unterdeckt gewesen. «Insgesamt sind fast eine Million Versicherte in Vorsorgeeinrichtungen mit einer Unterdeckung und diese sind deshalb nicht ausreichend finanziert», sagte Fischer.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Ab welchem jährlichen Einkommensbetrag sind Gehälter PK-pflichtig?Wie lange dauern Praktika und provisorische Arbeitsverträge?Werden Schwarzarbeiter/innen auch PK-versichert?Wie hoch ist der Anteil der Immo-Portfeuilles?Mieterträge daraus?Wer bezahlt die Mieten?Im Alter wegen möglicher Zinssteigerungen beinahe nicht mehr tragbar.Wieviele PK-Beiträge fehlen letztendlich den Jugendarbeitslosen und Langzeitarbeitslosen?Was mit PK-Beiträgen bei Jobverlust zwischen 40 und 50 wegen"Billigimport"?
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    1. Antwort von R.Käser, Zürich
      Wer hat uns das Kuckucksei der PK ins Nest gelegt? Die Banken nahen Bürgerlichen unter Mithilfe der Linken die nicht im Voraus gemerkt hatten, dass sie das ganze Leben lang an vielen Orten massiv mehr bezahlen damit Sie mehr Rente haben. Ich stelle heute die Behauptung auf, dass die ganzen preistreibenden Komponenten der PK. Derart hoch sind, dass wir ohne PK und nur mit der AHV ohne die preistreibenden Komponenten mehr hätten. Vielleicht besteht schon eine Analyse zu dieser Theorie?
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