Petra Gössi bleibt allein auf weiter Flur

Die Frist für andere Kandidaten ist abgelaufen. Bereits Mitte April könnte die Schwyzer Nationalrätin Nachfolgerin von Philipp Müller werden.

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„FDP rutscht mit mir nicht nach rechts“

4:36 min, aus Tagesschau vom 14.2.2016

Die Schwyzer Nationalrätin Petra Gössi bliebt einzige Kandidatin für die FDP-Spitze. Die Findungskommission prüfe nun ihre Kandidatur eingehend, teilt die Partei mit.
Die 40-jährige Juristin könnte am 16. April 2016 von den Delegierten als Nachfolgerin von Philipp Müller (AG) gewählt werden.

Zwei Kandidaten zogen sich zurück

Bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht wurden keine weiteren Kandidaturen gemeldet. Die Findungskommission habe drei Sondierungsgespräche geführt – neben Gössi mit dem Nidwaldner Ständerat Hans Wicki und dem Berner Nationalrat Christian Wasserfallen. Beide wollten ihre Kandidaturen nicht weiterverfolgen.

Laut der Findungskommission muss die neue Präsidentin die Partei und ihre Mitglieder in ihrer Gesamtheit repräsentieren. Sie müsse unter anderem wirtschaftlich unabhängig von Partikularinteressen sein, ein parteiinternes Identifikations- und Mobilisierungspotenzial aufweisen sowie über inhaltliche Glaubwürdigkeit samt einem Leistungsausweis für eine liberale Politik verfügen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Präsidenten-Kür

    Aus Rundschau vom 24.2.2016

    So kompakt war der bürgerliche Block aus CVP, SVP und FDP schon lange nicht mehr: Mit der personellen Erneuerung an den Parteispitzen steht ein Schulterschluss bevor, der das Land nachhaltig verändern kann – insbesondere in den Dossiers Migration, Wirtschaftspolitik und Umwelt. Die Rundschau-Politanalyse zeigt, wie ähnlich die Kandidaten Gerhard Pfister, Albert Rösti und Petra Gössi ticken.