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Schweiz Pflanzengift in Bio-Polenta

Rapunzel Naturkost ruft seine Polenta-Maisgriess-Produkte zurück. Der Grund: Bei Kontrollen wurden zu hohe Werte von Tropanalkaloiden festgestellt. Konsumenten sollen die Produkte nicht essen.

Polenta auf einem Teller
Legende: Wer Tropanalkaloide verzehrt, muss mit Kopfschmerzen und Übelkeit rechnen. Keystone

Rapunzel-Naturkost hat Polenta-Maisgriess aus biologischer Produktion per sofort vom Markt genommen. Kontrollen hatten ergeben, dass sie zu hohe Werte an Tropanalkaloiden aufweisen.

Zurückgerufen werden Packungen à 500 Gramm, die das Mindesthaltbarkeitsdatum 22. und 23. Oktober 2015 tragen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilt. Es empfiehlt den Konsumenten, die Produkte nicht zu verzehren.

Kopfschmerzen und Übelkeit möglich

Tropanalkaloide sind natürlich vorkommende Pflanzengiftstoffe, die von Samen anderer Pflanzen auf Getreideanbauflächen stammen und mitgeerntet werden. Sie können akute Symptome wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen.
Das BLV hatte bereits Ende Januar mehrere Rapunzel Tahin-Sesammus-Produkte wegen der Gefahr von Salmonellen zurückgerufen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von andreas baumann, amriswil
    LOL soviel zu Thema Bio , was lange schon gesagt wurde, das einzige was mann da mehr hat sind die kosten .
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Bio... gibts doch gar nicht.. unsere Welt Ist durchgehend belastet mit Giften der unterschiedlichsten Art.. und unter uns .. ohne Chemie kein Ertrag kein Ertrag keine Loehne etc.. Der Witz ist doch, dass man heute Produkte mit so kurzer Halbwertszeit hat, dass man immer zur Ernte giftfreie Ware anbieten kann.. Man kann natuerlich zB Fruchtfiegenfallen bauen .. wirken,man verliert nur 50% der Ernte.. oder halt Chemie.. und verliert nur 5-10%! Ideale zu haben ist schoen so man es "vermag"!
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    1. Antwort von J.B. Chardin, Basel
      Erst kürzlich wurde berichtet, dass der Erfolg gegen die Kirschfruchtfliege im letzten Jahr recht bescheiden und enttäuschen war, trotz tonnenweise Gift, und das noch kurz vor der Ernte, ... so wie man es bei den Erdbeeren praktiziert ...
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    2. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Ja die Fruchtfliege muss natuerlich nicht "kurz vor der Ernte" bekaempft werden, sondern durchgehend.. und als Erganzung MUSS man Fruchtfliegenfallen setzen und PFLEGEN.. Essigwasser mit Zucker und etwas Abwaschmittel versetzen .. und die Fruchtfliege nimmts.. die Bienen nicht! Dann nach jedem Regen muss gespritzt werden.. schon aufwaendig!! Uebrigens, die Maden schluepfen kurz nach Eiablage.. wir haben ab und zu im Kaffeesatz Maden klitzekleine.. und wir leeren den Behaelter jeden Tag!
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  • Kommentar von M. Tisserand, Maumere, Indonesien
    Alles halb so schlimm, gewöhnt Euch schon mal daran. Mit TTIP wird das Alltag sein...nur können wir dann nichts mehr dagegen unternehmen.
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