«Pink Panther»-Juwelendieb muss sieben Jahre hinter Gitter

Ein mutmassliches Mitglied der Räuberbande Pink Panther ist in Lausanne zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Der 38-jährige Serbe wirkte bei zwei Überfällen auf Bijouterien in Lausanne und Schaffhausen als Fahrer.

Ein mutmassliches Mitglied der Juwelenräuberbande «Pink Panther» ist in Lausanne wegen qualifizierten Raubs schuldig gesprochen worden. Nach Ansicht der Richter handelte der Mann aus Profitgier. Der Verurteilte hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen. Er will das Urteil anfechten.

Beute von 2,3 Millionen Franken

Zu den Überfällen kam es im März 2011 in Schaffhausen sowie im April 2010 im Fünf-Sterne-Hotel Beau-Rivage Palace in Lausanne. Die Beute belief sich auf rund 2,3 Millionen Franken.

Die Mitglieder der Bande «Pink Panther» stammen aus Ländern des früheren Jugoslawiens. Sie wird für über hundert Einbrüche und Raubüberfälle auf Schmuckgeschäfte in Europa verantwortlich gemacht. Den Spitznamen erhielten die Räuber von britischen Ermittlern, die einen gestohlenen Edelstein in einem Tiegel Gesichtscreme fanden – wie die Polizei in der Krimikomödie mit Peter Sellers von 1963.