Polizei stellt Suche nach Todesschützen am Rhein ein

Die Fahndung der Liechtensteiner Polizei nach dem mutmasslichen Todesschützen von Balzers läuft aber auf Hochtouren

Die Liechtensteiner Polizei hat die Suche am Rhein nach dem vermissten mutmasslichen Todesschützen von Balzers eingestellt. Das Gebiet war von nahezu 100 Einsatzkräften durchkämmt worden – allerdings erfolglos.

Polizisten am Rheinufer.

Bildlegende: Die Polizei hat die Suche entlang des Rheins nach dem mutmasslichen Todesschützen eingestellt. Keystone

Sollten sich neue Erkenntnisse aus den Ermittlungen ergeben, könne die Suche am Rhein bei Ruggell jederzeit wieder aktiviert werden, teilte die Liechtensteiner Landespolizei mit. Die Spur des 58-jährigen mutmasslichen Todesschützen verlor sich am Montag vor einer Woche am Rhein.

Am gleichen Tag hatte der Mann den 48-jährigen Direktionsvorsitzenden der Privatbank Frick in der Tiefgarage des Bankinstituts in Balzers mit drei Schüssen getötet. Die Überwachungskamera filmte den Todesschützen in der Garage. Opfer und Täter standen früher in geschäftlicher Beziehung zueinander.

Weitere Ermittlungen im Gange

Noch nicht aufgefunden wurde überdies die Tatwaffe. Die Polizei geht mit grosser Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Schütze nach der Tat Suizid beging.

Abgesehen von der Suche am Rhein läuft die Fahndung nach dem 58-jährigen Tatverdächtigen auf Hochtouren, wie die Landespolizei betonte. Die internationale Öffentlichkeitsfahndung sei nach wie vor aufrecht, und bei der Landespolizei seien zahlreiche Ermittlungen und Abklärungen im Gange.