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Schweiz Polizei überwältigt Bewaffneten in Lausanne

In der Nacht auf Dienstag bezwang die Polizei in Lausanne einen bewaffneten Mann. Der 38-jährige Kameruner hatte sich in der Wohnung seiner Ex-Freundin versteckt.

Der Afrikaner hatte sich am Montag mit einer Waffe und Munition in einem Zimmer verschanzt, das kein Fenster hatte. Er hatte gedroht, sich umzubringen.

Die Polizei nahm mit dem Mann Kontakt durch die Tür auf. Zudem evakuierte die Polizei zwei Gebäude. Nach rund zehnstündigen Verhandlungen konnte dieser kurz vor Mitternacht mit einem Taser ausser Gefecht gesetzt werden.

Der Mann habe keine Forderungen gestellt, sagte eine Sprecherin der Stadtpolizei Lausanne. Das genaue Motiv für seine Drohung ist noch unklar. Der Kameruner wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.

Kein Einzelfall

In der Lausanner Vorortgemeinde Renens hatte ein familiärer Konflikt im Juni tragisch geendet. Ein 29-jähriger Mann hatte sich mit seinem einjährigen Sohn in einer Wohnung eingeschlossen. Als die Polizei die Wohnung stürmte, erstach der Vater das Kleinkind. Es verstarb kurze Zeit später.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von H.moser, Basel
    Wie ich soeben gelesen habe ,war es ein 30 Jähriger Afrikaner..!!! Sind die Drogen ausgegangen.? Bekommt er wegen seelischer Grausamkeit durch die Polizei jetzt IV und eine Aufenthaltsbewiligung ,und noch gleich eine neue Wohnung um ja nicht ans Geschehen erinnert zu werden ? Hätte ich das als Schweizer gemacht währe ich jetzt im Knast, aber der arme ist zur Kontrolle ins Spital gebracht worden, und um nicht rassistisch oder diskriminierend zu sein ist er sicher schon wieder in Freiheit ?
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    1. Antwort von K. Moser, Basel
      *wäre und "sicher" läuft er schon wieder draussen rum und spielt den bösen schwarzen Mann... *augenroll*
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  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Wenn man die Entwicklung der letzten Jahrzehnte beobachtet (Globalisierung, Raubtierkapitalismus, Arbeitsplatztourismus, Ausdünnung des Mittelstandes etc.), dann erstaunt es, dass nicht noch mehr solche Dramen stattfinden. Das tragische Ereignis von Zug hätte eigentlich ein Warnschuss für alle Verantwortlichen sein sollen. Leider wurden die falschen Lehren daraus gezogen.
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  • Kommentar von H.moser, Basel
    Egal was auch immer die genauen Gründe sein mögen,so gibt es mir doch zu denken ,wenn ich sehen und lesen muss,dass wir in unserem Land Prozentual zur Bevölkerung Weltweit die weitaus höchte Selbstmordrate haben ..!! Dass müsste einem doch zu denken geben ,und man müsste sich doch fragen was läuft hier falsch..? Immer öfter hört man ,dass sich Familienväter das Leben nehmen und Ihre ganze Familie umbringen, und das alles weil es uns doch so gut geht, und wir doch keine Probleme haben ?
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    1. Antwort von Fabian Müller, Zürich
      Selbstmord ist tatsächlich ein "Phänomen" der reichsten Länder. Es hat selten mit den "physischen" Existenzängsten zu tun. (Sofern man nicht gerade alles Geld für Drogen ausgiebt, hat man in der Schweiz immer genügend Nahrung und ein Dach über dem Kopf.) Selbstmord resultiert meistens daraus, dass man eigenen Ansprüchen oder Ansprüchen der Gesellschaft/Umfeld nicht genügt. Erfolg hat priorität. Jemand der unterdurchschnittlich verdient gilt nicht als "erfolgreich", egal was er sich leisten kann.
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    2. Antwort von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
      @Fabian Müller: Man bekommt in der Schweiz nicht immer ein Dach über den Kopf. Sie werden noch staunen, was die Gemeindeverwaltung Birmensdorf mit mir als Schweizerin und Steuerzahlerin gemacht hat. Mehr dazu später an aller Öffentlichkeit.....
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