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Aus Tagesschau vom 18.07.2017.
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Im Elysée-Palast in Paris «Positive Signale» nach Treffen zwischen Leuthard und Macron

  • Bundespräsidentin Doris Leuthard hat ihr Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Dienstag in Paris als «positives Signal» für die Beziehungen der beiden Länder bezeichnet. Macron seinerseits lobte die Entwicklung im Steuerbereich.
  • Bundespräsidentin Leuthard plädierte dabei für den Ausbau des Flughafens, «einer Perle für die Region». Es gebe noch viel Potenzial für die Wirtschaft und für Investitionen.

«Wenn es Frankreich gut geht, geht es auch der Schweiz gut», sagte Leuthard nach dem rund 50-minütigen Treffen in einer kurzen gemeinsamen Stellungsnahme vor den Medien. Sie hob den «herzlichen Empfang» durch den neuen französischen Präsidenten hervor und deutete diesen als positives Signal für die Zusammenarbeit und die Zukunft der bilateralen Beziehungen.

Auch Macron begrüsste «die Qualität» der Beziehungen mit der Schweiz, aber auch Leuthards Bemühungen, diese noch zu verbessern. Obwohl das Verhältnis in der Vergangenheit nicht immer einfach gewesen sei, stehe es in seinen Augen heute auf einer soliden Basis, sagte Macron.

Macron lobt Fortschritte

Der französische Präsident lobte dabei vor allem die Fortschritte im Steuerbereich, aber auch den automatischen Informationsaustausch und die Einigung im Streit um den Basler EuroAirport. Das Ziel sei es, die Anstrengungen in diesen Bereichen in den nächsten Monaten weiterzuverfolgen und den Austausch noch zu verbessern.

Die Bundespräsidentin plädierte dabei für den Ausbau des Flughafens, «einer Perle für die Region». Es gebe noch viel Potenzial für die Wirtschaft und für Investitionen.

Auch die über 170'000 französischen Grenzgänger kamen zur Sprache. Macron unterstrich in diesem Zusammenhang die fundamentalen Prinzipien der EU. Leuthard antwortete, dass die Schweiz die Personenfreizügigkeit garantiere und darauf baue.

Macron lobt weiter auch die Rolle der Schweiz in der Flüchtlingskrise, ihren Einsatz für das Pariser Klima-Abkommen, den Informationsaustausch der beiden Länder im Kampf gegen den Terrorismus und das Schweizer Engagement für Kulturerbe in Konfliktzonen.

Treffen mit Philippe

Es handelt sich um das erste Treffen des neuen französischen Präsidenten mit der Schweizer Regierung. Das ursprünglich für den 3. Juli geplante Treffen hatte aus Termingründen verschoben werden müssen.

Am Nachmittag sollte Leuthard auch noch Frankreichs Premierminister Edouard Philippe treffen. Anschliessend will sich die Bundespräsidentin in der Botschaft vor den Medien zu den Treffen äussern.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Schön. Küsschen?
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  • Kommentar von Rolf Trösch  (Rolf T)
    Gute Beziehungen zu unseren Nachbarn sind für unser Land sehr wichtig, ein Erfolg für DL. Tragisch dass hier Einige immer etwas zu stänkern finden, Macron und DL als Linke einzustufen ist geradezu absurd, sagt aber viel über die Perspektive des Schreibers. Wenn hingegen Schneider-Ammann bei den Saudis hoffiert scheint dies den Bundesrats Bashern genehm zu sein. Arme Schweiz
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    1. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      Sehen sie Herr Trösch, Macron war in der sozialistischen Partei. Ihn als Linken zu bezeichnen deshalb sicher nicht falsch, wenngleich er ein Ex-Banker ist. Leuthard in der CVP, also theoretisch Mitte, nur was von ihr kommt ist ziemlich links. Zum anderen: Leider ist es so, dass man immer den Kopf einziehen muss wenn irgend ein Schweizer Bundesrat auf Reisen geht, weil er mangels genügend Rückgrat immer mit irgendwelchen Verpflichtungen gegenüber unserem Volk die Heimreise antritt.
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    2. Antwort von Rolf Trösch  (Rolf T)
      @christmann ich finde es zielführender einen Politiker nach seinen Taten zu bemessen. Wenn Macron vor 8 Jahren Sozi war hat das mit seinem aktuellen Job kaum mehr was zu tun. Wie Sie bei DL auf Linke kommen ist ganz allein Ihr ermessen. Fakt ist, sie hat unsere belastete Beziehung zu F lockern können und dies darf man anerkennen. Ich finde es verwerflich unseren demokratisch gewählten Politikern dauernd in den Rücken zu schiessen, es ist die Regierung die wir wählten. Danke
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Doris Leuthard hat auch dieses Treffen wieder erfreulich abgeschlossen. Wir können stolz sein auf unsere Bundespräsidentin - sie ist überall vorzeigbar, hat ein tolles und freundliches, sprachlich bestes Auftreten - und kann vor allem auch gekonnt verhandeln. Wir sollten Frau Doris Leuthard mind. 5 Jahre als Präsidentin behalten können !!
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    1. Antwort von W. Ineichen  (win)
      Das Amt des Bundespräsidenten ist glücklicherweise auf 1 Jahr beschränkt.
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    2. Antwort von M. Jaeger  (jegerlein)
      gekonnt verhandeln? Auch sie verhandelt wie der Gesamtbundesrat immer zugunsten der Anderen, vornehmlich der EU, aber auch USA und Afrika und eine unendliche Liste anderer Bittsteller oder Erpresser. Wann hat zuletzt ein BR einen Vorteil für die CH erreicht? Die Verhandlungskunst besteht doch vor allem darin, dem CH Steuerzahler Sand in die Augen zu streuen und Ihn über den Tisch zu ziehen. Das ist auch ein Talent, wohlbemerkt.
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