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Schweiz Postauto fahren mit dem E-Ticket

Beim Einsteigen nicht das Billett oder Abo zücken, sondern das Smartphone: Postauto Schweiz testet in Sitten ein elektronisches Ticketsystem. Der Fahrgast erhält Ende Monat eine Rechnung zugeschickt. Einen heiklen Punkt gibt es allerdings.

Legende: Video Postauto testet elektronisches Billett abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.04.2016.

Einfacher und schneller soll es gehen: so das Ziel des bargeldlosen Ticketsystems CIBO, das Postauto Schweiz neu in Sitten ausprobiert.

Das Konzept funktioniert dank der bereits existierenden Infrastruktur, nämlich dem Wi-Fi respektive dem drahtlosen Internet in den Postautos und den Smartphones der Fahrgäste.

Registrierung erfolgt automatisch

Der Fahrgast checkt beim Einsteigen ins Postauto mit einem Klick auf seinem Smartphone ein. Beim Aussteigen stellt das System im Postauto automatisch fest, dass das Smartphone des Fahrgastes nicht mehr im Wi-Fi-Netz ist. Die Erfassung der Reise während der Fahrt und die nachträgliche Preisberechnung erfolgen automatisch.

Für die zurückgelegten Fahrten im Postauto erhält der Fahrgast am Ende des Monats eine Rechnung. Dabei profitiert er auch davon, dass in einem sogenannten Bestprice-Verfahren aus der Summe seiner Fahrten der günstigste Preis berechnet wird. So fährt er beispielsweise sechs Mal die gleiche Strecke mit dem Bus und zahlt dafür eine Mehrfahrtenkarte zum Preis von etwa fünf Fahrten.

Die Sache mit dem Datenschutz

Heikel ist die Frage, was mit den Daten der Fahrgäste passiert. Die Verantwortlichen sind sich dessen bewusst. «Wir müssen den Kunden die Garantie geben, dass wir ihre Daten richtig aufbewahren und nur zu diesem Zweck nutzen», sagte Santiago Garcia, Leiter Systeme Postauto AG, in der «Tagesschau». Die Pilotphase wird bis Ende Juli in den Fahrzeugen des Stadtnetzes von Sitten sowie auf der regionalen Buslinie Sitten-Martigny durchgeführt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Dieses System wäre viel besser und wenigstens hygienisch. Dann müsste man nicht mehr jedes Mal den Swisspass aus den Händen zum Scannen geben und die Abermillionen Bakterien in der Tasche herumtragen, die sich beim "Aatääple" durch den Kontrolleur auf den Swisspass festsetzen.
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