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Postauto-Skandal Bundesamt für Verkehr reicht Strafanzeige ein

  • Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat Strafanzeige wegen des Buchhaltungs-Skandals bei Postauto eingereicht.
  • Die Anzeige wurde bei der Bundesanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern erstattet. Sie richtet sich gegen Unbekannt, wie das BAV mitteilte.
  • Daneben verzeigte das Bundesamt als Aufsichtsorgan über subventionierte Geschäfte alle in Frage kommenden Organe der Schweizerischen Post AG und der Postauto AG, wie das Bundesamt mitteilte.
Aufgereihte Postautos
Legende: Im Zuge des Postauto-Skandals hat das Bundesmat für Verkehr Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Keystone

Mögliche Straftatbestände sind Verletzungen des Verwaltungsstrafrechts, Betrugs- und Urkundendelikte sowie ungetreue Geschäfts- respektive Amtsführung.

Bundesamt prüft nur die Subventionen

Es sei nun Aufgabe der Bundesanwaltschaft herauszufinden, wer an den Machenschaften beteiligt gewesen oder über sie Bescheid gewusst haben könnte, sagte BAV-Kommunikationsleiter Abdreas Windlinger. Er unterstrich, das BAV überprüfe bei Postauto nur die korrekte Verwendung der Subventionen.

Die Postauto AG hatte jahrelang rechtswidrige Gewinnumbuchungen vom subventionierten in den nicht-subventionierten Bereich vorgenommen. Gewinne im subventionierten Bereich sind ihr verboten.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Wenn wir so weitermachen haben wir bald das ganze Jahr 1. April...... Gegen Unbekannt ??????
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Dieser desastreuse Fall von egoistischer Habgier bei einem "Service Public", zeigt klar auf, dass kein Diplom ein Garant für effektive Eignung, Charakter- und Persönlichkeitsstärke, tadelloser Leumund garantiert!! Ungetestete, "falsche Leute in falschen Positionen", keine Kontrollen!!
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Profitgier - Skandal bei "Service public"! Soviel Naivität und unkontrollierter "laisser faire" - Taktik von Vorgesetzter Seite her, ist aussagekräftig und bedenklich! Fazit: "Falsche Leute in falschen Positionen"!! Dieser Fall, muss minutiös recherchiert und aufgeklärt werden! Die Täterschaft, muss: rechtliche, finanzielle und berufliche Konsequenzen erhalten!
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