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Zürich ist am teuersten Preise für Wohneigentum in Luzern sind explodiert

Häuserreihe
Legende: Das teuerste Pflaster für Wohnungskäufe bleibt Zürich. Keystone
  • In Luzern haben sich die Wohnungen über die letzten zehn Jahre schweizweit am stärksten verteuert.
  • Ein Quadratmeter kostet dort mit 8'500 Franken 82 Prozent mehr als noch im Jahr 2007.
  • Das teuerste Pflaster ist aber Zürich mit 12'250 Franken für einen Quadratmeter.

Dies geht aus dem veröffentlichten Immobilienreport der ETH Zürich und des Internetvergleichsdienstes Comparis hervor. Besonders begehrt sind demnach Wohnungen in Seeregionen. Denn auf Luzern folgt die Zürcher Seegemeinde Horgen, wo die Quadratmeterpreise seit 2007 um 80 Prozent auf 11'000 Franken gestiegen sind.

Nur in vier Bezirken der Schweiz sind die Medianpreise, also die mittleren Preise, über die letzten zehn Jahre um weniger als 30 Prozent angestiegen: In Laupen (BE) um 23 Prozent, in Hérens (VS) um 25 Prozent, in Burgdorf (BE) um 28 Prozent und in Kulm (AG) um 29 Prozent.

Top 10 Bezirke mit den teuersten Wohnungen

RangBezirk
Medianpreis pro m2
per 1. Juli 2017 in CHF
1.
Zürich
12’250
2.
Maloja (GR)
11’500
3.
Lavaux-Oron (VD)
11’250
4.
Genf
11’000

Horgen (ZH)11’000

Meilen (ZH)11’000
7.
Zug (ZG)
10’250
8.
Küssnacht (SZ)
9’500

Entremont (VS)9’500
10.
Lausanne (VD)9’250

Hauskäufer müssen in den Bezirken Höfe, Meilen und Zug am tiefsten ins Portemonnaie greifen. Der Angebotspreis für ein mittelgrosses Haus beträgt dort mindestens zwei Millionen Franken. Ein vergleichbares Haus bekommt man im günstigsten Bezirk Porrentruy (JU) für 350'000 Franken.

Top 10 Bezirke mit den günstigsten Wohnungen

Rang
Bezirk
Medianpreis pro m2
per 1. Juli 2017 in CHF
1.
Raron (VS)
2’750
2.
La Chaux-de-Fonds (NE)3’250

Le Locle (NE)
3’250
4.
Goms (VS)
3’500
5.
Delémont (JU)3’750

Leventina (TI)3’750
7.
Brig (VS)4’000

Hinterrhein (GR)4’000

Leuk (VS)4’000

Wangen (BE)4’000

13 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Heimberg (tomfly)
    Wieder ein Beispiel, wie wir doch von der Einwanderung "profitieren". Jedes Jahr 80-100tausend mehr, immer komplexer werdende Infrastrukturprojekte, Stau, Gedränge, Unruhe, Lärm, Verbetonierung.. Bezahlen dürfen es wir mit Einschränkungen, Verboten und steigenden Steuern, Gebühren, Taxen und Preisen für Wohnen. Ich hätte lieber etwas weniger Wirtschaft, weniger Lohn, dafür die oben genannten Auswirkungen nicht. Früher war's so und ich lebte gut - besser.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Doch, es liegt auch an den Zuwanderern: In DE, UK, OstEU liegen die Mietkosten proportional zum Einkommen viel höher, als bei uns. Unsere 1/3-Faustregel kennen die Zuzüger nicht. Zudem brauchen sie bei dem Zuzug sehr kurzfristig eine Bleibe, sonst können sie nicht migrieren. Wegen diesen Faktoren hinterfragen sie die erhöhten Mietkosten anfangs nicht. Erst nach 2-5J Verbleib kommen sie auf die Welt. Das ist für sie wie für uns zu spät, der Vermieter weiss, er findet den nächsten Deppen.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Sind die Hypothekarzinsen bei NULL, wird es interessant Schulden zu machen. Für Händler und Baumeister blüht das Geschäft. Die Grünen und ihre Sympathisanten und die Wirtschaft sind weiterhin für ohhne Grenzen und dies fördert die Nachfrage. Resultat: Eine zu betonierte Schweiz!
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