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Schweiz Pulverdampf, Bratwurst und hohe Diplomatie

Das Eidgenössische Feldschiessen ist jedes Mal ein Volksfest. Und dieses Jahr mit Ehrengästen: In der Schweiz stationierte Botschafter sind zu Besuch in Freiburg.

Legende: Video Diplomatischer Korps auf Besuch in der Schweiz abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus Tagesschau vom 31.05.2013.

Die in der Schweiz stationierten Botschafterinnen und Botschafter besuchen in diesem Jahr erstmals das Eidgenössische Feldschiessen. Im Rahmen des traditionellen Kulturanlasses zu Ehren des diplomatischen Corps führten Bundespräsident Ueli Maurer und Didier Burkhalter die Gäste in den Kanton Freiburg.

Der Chef des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zeigte den 150 ausländischen Botschaftern, Militärattachés sowie den Partnerinnen und Partnern zuerst die Stadt Freiburg. Im Anschluss gab es einen Apéro im Museum für Kunst und Geschichte.

Eine Premiere

Im Anschluss reiste das diplomatische Corps nach St. Ursen, wo das Eidgenössische Feldschiessen stattfindet. «Es ist das erste Mal, dass die ausländischen Botschafter der Schweiz an diesem Anlass teilnehmen», sagte Sonja Margelist, Sprecherin des VBS auf Anfrage. 

Der Anlass sei Teil des Schweizer Kulturguts, erklärte sie weiter. «Das Feldschiessen ist eng verbunden mit unserer Armee und der Schiesspflicht. Mit mehr als 120'000 Teilnehmern ist es der weltweit grösste Schiessanlass.»

In St. Ursen kamen die Botschafter in Genuss des traditionellen Feldschiessen-Mittagessens, zubereitet von angehenden Küchenchefs der Armee.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Karl Huber, Uster
    Ich freue mich, dass srf positiv über das Feldschiessen berichtet. In den letzten Jahren wurde dieser Grossanlass von srf öfters schlicht ignoriert. Dabei ist er ein Anlass, der zeigt, dass ein friedlicher Umgang mit Waffen möglich, ja in der CH sogar üblich ist. Jährlich werden in der CH Millionen von Patronen in friedlicher Absicht unter hohem Verantwortungsbewusstsein abgefeuert. Die CH-Schützen haben es nicht verdient, unter Generalverdacht zu stehen.
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