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Schweiz Rätselhafte Leichenfunde und eine Einbruchserie im Centovalli

Im Centovalli, nahe der Grenze zu Italien, werden der Polizei am Mittwochabend mehrere Einbrüche gemeldet. Am anderen Morgen findet die Polizei am Ufer des Bachs Melezza zwei tote junge Männer, vermutlich zu Tode gestürzt. Ein dritter Mann, der in der Nacht um Hilfe gerufen hat, ist verschwunden.

Legende: Video Leichenfund gibt Rätsel auf abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 10.10.2014.

Am Donnerstagmorgen sind unterhalb von Lionza und Borgnone im Centovalli (TI), nahe der Grenze zu Italien, zwei Männer am Ufer des Flusses Melezza tot gefunden worden. Laut der Kantonspolizei Tessin handelt es sich um die Leichen von zwei jungen Männern im Alter von 22 und 27 Jahren aus Rumänien, die keinen Wohnsitz in der Schweiz hatten.

Kartenausschnitt Tession mit Borgnone.
Legende: Borgnone ist wie Lionza eine Fraktion der fusionierten Grenzgemeinde Centovalli. SRF

Sie sind unterhalb von Lionza im unwegsamen Gelände vermutlich ausgerutscht und mehrere Meter tief abgestürzt. Die Leichen der beiden Männer wurden am Donnerstagvormittag im Bachbett gefunden. Später konnten sie von einem Rettungshelikopter der Rega geborgen werden.

Einbrüche und ein Fluchtversuch?

Eine Vermutung liegt nahe, dass die beiden Männer möglicherweise in der Nacht auf Donnerstag an einer Einbruchserie in mehreren Häusern in Lionza beteiligt waren. Einwohner hatten darum die Polizei gerufen. Lionza ist eine Fraktion der fusionierten Gemeinde Centovalli.

Zuvor hatte ein Einwohner auch einen verletzten Mann gesehen, der um Hilfe rief. Er verschwand aber nach der ersten Kontaktaufnahme. Als ein Ambulanzfahrzeug eintraf, fehlte vom Mann jede Spur. Die Polizei sucht nun nach diesem dritten Mann.

Einen klaren Zusammenhang zwischen den zwei verunglückten Männern, dem verschwundenen Verletzten und den Einbrüchen konnte die Kantonspolizei bisher nicht bestätigen.

In der Gemeinde herrscht derzeit viel Unsicherheit. Giorgo Pellanda, Gemeindepräsident von Centovalli (TI) sagte «Schweiz aktuell», dass sich die Einwohner fragten, warum nicht mehr für die Sicherung des Grenzübergangs gemacht werde. Dies müsse nun auf politischer Ebene diskutiert werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Meier, Bern
    @Peter Escher - Sie brauchen Nachhilfe in mainstream-medien-tauglicher Political Correctness: Aus Rumänien kommen nur nette Touristen, die viel Geld mitbringen und nie einbrechen und klauen. Und nachts sind sie nur deshalb in unwegsamem Grenzgelände unterwegs, weil sie unsere verstopften Strasse nicht noch mehr belasten wollen. - Hoffentlich finden sie den armen Verletzten, dann bekommt er ein Care-Team zulasten der Steuerzahler und das Auto zurück - siehe Foto: ein rumänischer Porsche?
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Wer sich in der eigenen Gesellschaft nicht wohl fühlt,hat recht.Das naturbelassene Melezza erreicht bei jedem Menschen,einen gesunden Ausgleich sowie Seelenfrieden. Das bei der Naturwanderung,das Ableben von zwei jungen Menschen zu verzeichnen ist, stimmt in eine Nachdenklichkeit bezüglich der Sicherungsmaßnahmen,die bei solchen Ausflügen nicht vorhanden sind,wie Laternen. Warum unterstützten die Anwohner nicht die Touristen mit Übernachtungsmöglichkeiten sondern alarmierten die Gendarmerie ?
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    1. Antwort von Peter Escher, Varen / Wallis
      M. Maruhn, Düren / .. zwei junge Männer im Alter von 22 und 27 Jahren aus Rumänien..... - Touristen - Naturwanderung..?!Eine Vermutung liegt nahe../ Einbruchserie ....- von WAS wollen Sie ablenken ?
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    2. Antwort von Patrik Schaub, Zunzgen
      Herr Escher, mich hat dieses schräge Geschreibsel zuerst auch irritiert, bis ich dann begriffen habe, dass M. Mahrun Touristenführer und Gefahrenzulage für ausländische Kriminelle fordert.
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