Feinstaubalarm im Tessin Regen beendet Smog-Notstand

  • Die Tessinerinnen und Tessiner können endlich aufatmen: Durch die am Donnerstag einsetzenden Regenfälle hat der Feinstaub-Notstand ein Ende.
  • Tempolimite und Fahrverbote wurden aufgehoben und der öffentliche Verkehr ist nicht mehr gratis.
  • Der Smog-Alarm galt im Süden des Tessins seit dem Montag.

Als Sofortmassnahmen waren alte Dieselautos vorübergehend mit einem Fahrverbot belegt worden. Zudem durften die Autofahrer südlich des Monte Ceneris nur noch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde auf der Autobahn A2 fahren.

Zwei Monate wenig Niederschlag

Ebenfalls aufgehoben wird die vorübergehende Regelung, öffentliche Gebäude nur noch bis maximal 20 Grad Celsius heizen zu dürfen.

Die Verbesserung der Luftqualität ist auf den Regen zurückzuführen, der in weiten Teilen des Tessins am Donnerstag fiel. Im Tessin und in den Bündner Südtälern waren in den zwei Monaten zuvor nur sehr wenig Niederschläge gefallen. Dies hatte nicht nur zu einem höheren Waldbrandrisiko geführt, sondern auch zu einer hohen Feinstaubbelastung.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Tessiner nutzen Gratis-ÖV kaum

    Aus Schweiz aktuell vom 31.1.2017

    Das trockene Wetter der vergangenen Wochen hat im Tessin zu einem Smog-Alarm geführt. Zusätzlich zu den bereits verordneten Tempolimiten gilt seit heute ein Verbot für alte Dieselfahrzeuge und der ÖV wird gratis. Kleine Handwerksbetriebe leiden unter dem Fahrverbot.

  • Tempo 80 im Tessin

    Aus Tagesschau vom 30.1.2017

    Im Tessin sind die Feinstaubwerte zum Teil auf das Doppelte des Grenzwertes angestiegen. Ab Morgen ist deshalb der öffentliche Regionalverkehr gratis und im ganzen Sottoceneri gilt Tempo 80 auf Autobahnen. Die Massnahmen und was sie bringen.

  • Dicke Smog-Luft im Tessin

    Aus Tagesschau vom 30.1.2017

    Im Tessin gilt streckenweise ein Höchsttempo 80 für Autos, öffentliche Gebäude mit Öl- oder Holzheizungen dürfen nicht mehr als 20 Grad beheizt werden. Damit reagiert der Tessin auf die massiv überhöhten Feinstaubwerte.