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Schweiz Reimann wird neuer Auns-Präsident

Führungswechsel bei der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns): Pirmin Schwander gibt den Posten des Präsidenten unerwartet ab. Zum Nachfolger wählte die Mitgliederversammlung in Bern den St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann.

SVP-Nationalrat Lukas Reimann an einem Rednerpult.
Legende: Der neue Mann an der Spitze der Auns: SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Keystone

Überraschung bei der Mitgliederversammlung der Auns: Präsident Pirmin Schwander tritt ab. Der Grund für Schwanders Rücktritt sind gesundheitliche Probleme, wie Auns-Geschäftsführer Werner Gartenmann sagte. Er bestätigte eine Meldung des Westschweizer Radios RTS.

Der 52-jährige Schwyzer SVP-Nationalrat habe den Vorstand am Freitag über seinen Rücktritt informiert, sagte Gartenmann. Der Entscheid sei überraschend gekommen.

Reimann folgt auf Schwander

Als Nachfolger schlug Schwander den 31-jährigen Reimann vor, der seit 2000 Vorstandsmitglied der Auns ist. Die Mitgliederversammlung folgte dem Vorschlag und wählte Reimann einstimmig zum neuen Präsidenten. Pirmin Schwander selbst konnte an der Versammlung nicht teilnehmen.

Schwander stand rund zehn Jahre lang an der Spitze der Auns. Er hatte das Präsidium der Organisation 2004 von Christoph Blocher übernommen, der die Auns 1986 zusammen mit Otto Fischer gegründet hatte.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Oh je...Lukas Reimann! Das kann ja heiter werden!
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  • Kommentar von Mike Brunner, Lachen
    Die Auns hätte ich eigentlich von den ursprünglichen Grundgedanken unterstützt, für eine neutrale und unabhängige Schweiz. Lukas Reimann wird die Organisation als Berufspolitiker und ganz im rechtskonzservativen Lager (Islamophob) in eine noch extremere Richtung als sein Vorgänger führen. Ich bin für eine unabhängige und neutrale Schweiz, aber auch für eine weltoffene und tolerante CH (keine Toleranz gegen Verbrecher und Betrüger, aber offen f. a. Weltanschauungen, Religionen, Hautfarben etc.).
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    1. Antwort von Martina Bluemer, Aarau
      Da wären Sie in Aarburg aber besser aufgehoben. Mit 42% Ausländeranteil müssten Sie deutschsprachige Leute suchen. Ihre Kinder wären sogar die einzigen Schweizer in der Schule!
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  • Kommentar von Karl Paul, St. Gallen
    Ich kann diese Floskeln: mit dem Volk, am Volk vorbei, nah am Volk, sehr weit vom Volk entfernt usw. nicht mehr hören. Nehmt endlich mal zur Kenntnis, dass das Volk keine einheitliche Masse darstellt. Das von Euch ständig zitierte Volk besteht aus Linken, Rechten, Bürgerlichen, Progressiven, Ängstlichen, Mutigen usw. Niemand hat in diesem Land das Recht für das Volk zu reden. Nur dieser bunte Haufen zusammen ist das Volk.
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