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Diskussion um Altersreform «Rentenalter 67 ist keine Lösung»

  • Doris Leuthard ist unter den derzeitigen Verhältnissen am Arbeitsmarkt gegen eine Erhöhung des Rentenalters.
  • Für diesen Schritt müssten zuerst die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Doch das koste.

Solange sie in den Zeitungen regelmässig von Leuten über 50 Jahre lese, die Mühe hätten, eine Stelle zu finden, sei das Rentenalter 67 keine Lösung, sagte die Bundespräsidentin in mehreren Zeitungsinterviews.

Die Digitalisierung erschwere die Lage zusätzlich, erklärte die CVP-Magistratin in der «Schweiz am Wochenende», der «Südostschweiz am Wochenende» und «Le Temps». Wenn die Politik das Rentenalter weiter erhöhen wolle, müsse sie zusätzliche Mittel in die Bildung investieren.

Nicht nur Schulden abbauen

Das sei aber schwierig. Die Frage stelle sich, wo sich im Budget 100 Millionen Franken für die Digitalisierung finden liessen. Dem Bundesrat sei bewusst, dass zusätzliche Mittel nötig seien.

Leuthard fragt sich auch, wie sinnvoll es sei, Kreditreste und Überschüsse nur zum Schuldenabbau zu verwenden. Dieses Geld könne man auch in zukunftsträchtige Projekte stecken.

32 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Mittelfristig kenn man schon Pflästerlipolitik betreiben wie die letzten 20 Jahre, Langfristig klappt das aber nur bedingt. Wenn wir das Volksdurchschnittsalter von derzeit 43 Jahren sugsesive auf 40-38-36-34-32-30 drücken dann kommt alles ins Lot. Dazu brauchen wir zuerst mal Ausländer und vorallem eine gesündere Familienpolitik. Ich vermute auch, dass das Durchschnittsalter nicht mehr so schnell steigt. Bei den Frauen pendelt es sich schon ein.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Wie ich aus Kommentaren lesen kann,waren BVG und PFZ Abstimmungen einen Fehler da sie Zustimmungen erhielten.Wie wäre es,wenn die Politik aus Fehler lernen würde? 1. und 2. Säule zusammenlegen, damit es zu weniger Lobbyisten Interessen führen würde. Gleichzeitig hätte die AHV mehr Geld zur Verfügung für die Renten, die um das doppelte, wenn nicht dreifache erhöht werden könnten.Beiträge die an die BVG ginge, zusammen mit der AHV Abgabe berechnen. Wer will kann privat eine 3. Säule anlegen.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    wenn das Alter 67 keine Lösung ist,würde ich empfehlen eine Flexiblere Altersbegrenzung anzustreben,wo jeder selber entscheiden kann,wenn man in Pension gehen möchte. Wer 40 J. AHV einbezahlt hatte, sollte jedoch keine tiefere Rente bekommen bei früh Pensionierung.Einige arbeiten bis über 70J., vor allem Menschen die selbstständig sind. Bei einigen Arbeitnehmer ist dies jedoch nicht möglich. Ich hatte Glück, dass ich 2 J. länger arbeiten durfte, ich blieb auch aus Freude an der Arbeit länger.
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