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Schweiz Risse in 16 Kampfjets der Armee – Flotte wird verkleinert

Die Kontrolle aller 36 regelmässig im Einsatz stehenden einsitzigen F-5-Tiger-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe hat bei 16 Flugzeugen Risse festgestellt. Nun wird die Flotte um zehn Jets verkleinert, sechs Flugzeuge werden repariert. Betroffen ist auch die Patrouille Suisse.

Legende: Video Risse grounden Tiger-Flotte abspielen. Laufzeit 1:34 Minuten.
Aus Tagesschau vom 14.04.2015.

Einst standen 110 F-5-Tiger im Einsatz für die Schweizer Luftwaffe. Künftig würden nur noch 26 F-5 Tiger im Einsatz stehen, teilte das Verteidigungsdepartement (VBS) mit. Auf zehn Jets werde aus Kostengründen und «Flottenoptimierung» verzichtet. Dies habe zur Folge, dass die Patrouille Suisse nicht mehr permanent mit sechs rot-weissen Flugzeugen auftreten könne.

Die Reparaturkosten der fünf rot-weissen und eines grauen Kampfjets werden mit rund einer Million Franken veranschlagt. Da die Zahl der Standplätze bei der Industrie begrenzt ist, wird die Reparatur laut VBS voraussichtlich bis Ende des ersten Quartals 2016 dauern.

Risse hinter dem Cockpit

Die nun abgeschlossene Kontrolle wurde veranlasst, nachdem im vergangenen Jahr bei einem Tiger F-5 Risse hinter dem Cockpit festgestellt worden waren. Anfang Januar 2015 wurde bei einem zweiten Flugzeug ein grösserer Riss am gleichen Bauteil entdeckt.

Dieser Riss wurde in einer technischen Beurteilung als gravierend eingestuft, so dass die Luftwaffe nach einer Risikoanalyse gemeinsam mit armasuisse und RUAG beschloss, vorsorgliche Massnahmen anzuordnen. Demnach wurden Flugzeuge mit einem festgestellten Riss für den Flugbetrieb bis zur Reparatur gesperrt.

Von den zwischen 1978 und 1984 beschafften 110 F-5 Tiger (98 Einsitzer und 12 Zweisitzer) stehen heute noch 26 Flugzeuge im Einsatz.

47 Kommentare

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  • Kommentar von M. Fischer, Buchs
    Risse? Na und? Das ist ein bald 60 Jahre alter Kampfjet. Österreich hat den ähnlich alten Saab "Draken" vor 10 Jahren ausser dienst gestellt, und auch in Schweiz wurden der ähnlich alte Hunter und die jüngere Mirage III längst in Rente gestellt. Also ich finde das schon ne ganz ordentliche Leistung.
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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    An Müller und Staudenmann und andere "Gscheiten". Es war komplett verantwortungslos und egoistisch die neuen Flieger abzulehnen. Unsere Militärpiloten hätten Flugzeuge verdient die anderen ebenbürtig sind. Niemand will Krieg, genau darum brauchen wir eine Armee.
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    1. Antwort von Alex Kramer, Mergoscia
      Oje!
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    An all die Luftwaffen Fans. Keine Jets bedeutet nicht keine Landesverteidigung. Der Luftraum kann auch mit viel günstigeren Rakettensystemen gesichert werden. Gegen Terror wie IS nützen auch Flugzeuge nichts. Drohnen können Überwachungsaufgaben gut erledigen, aber das wird halbherzig verfolgt. Das größte Problem ist, ob sich noch Soldaten finden welche unser Land verteidigen. Da steht einer im Kugelhagel für 30% Ausländer, für Pauschalbesteuerte, für Oligarchen, usw. - nicht sehr motivierend!
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Ein treffender Kommentar - und ich kann noch einen drauflegen: Vor nicht allzu langer Zeit wurde bei uns in Zürich ein steinalter Mann mit einem Polizeiaufgebot wie ein räudiger Hund von der Wohnung auf die Strasse geworfen. Nachher stellte es sich heraus, dass dieser im Aktivdienst als Offizier vier Jahre lang an der Grenze gedient, aber später aus verschiedenen Gründen den Tritt im Leben nicht mehr gefunden hatte. Sie sagen es: Nicht sehr motivierend - auch nicht für Offiziere.
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    2. Antwort von Reto v.Gunten, Thun
      Müller, nicht sehr motivierend wäre es für mich meinen Kopf für Menschen mit einer solchen Verachtung für Ausländer hinzuhalten, wie sie sie hier darbringen.
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    3. Antwort von M.Müller, Zürich
      v.Gunten, ich habe keine Verachtung gegenüber Ausländern, da unterstellen Sie mir etwas. Ich habe etwas gegen eine Politik welche die Schweiz mit Ausländern fluten will und die Schweiz damit Ihre Identität verliert. Das hat nichts mit Rassismus zu tun sondern mit einer Verhältnismässigkeit welche total aus dem Ruder gelaufen ist. Dazu gesellen sich dann noch die Mehrfachbürger welche auf den Militärdienst in der Schweiz verzichten und das ist politisch und verteidigungsmässig dumm.
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