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Schweiz Run auf Schweizer Christbäume

Produkte aus der Region sind bei den Schweizer Konsumenten hoch im Kurs. Das gilt auch für Christbäume. Die einheimische Produktion kann aber mit der steigenden Nachfrage nicht schritthalten.

Rund eine Million Christbäume werden jedes Jahr in der Schweiz verkauft. Die Mehrheit von ihnen stammt aber noch immer aus dem Ausland. Die Nachfrage nach einheimischen Bäumen wird immer grösser, doch die Produktion hinkt hinterher. 

Sieben bis acht Jahre dauert es, bis ein neu gepflanzter Tannenbaum als Christbaum gefällt werden kann – zu lange, um dem Trend nach Schweizer Bäumen Rechnung zu tragen.

Auf rund 35 Prozent beziffert Coop den Anteil Schweizer Christbäume am gesamten Sortiment, Tendenz steigend. In den vergangenen Jahren seien immer weniger Bäume importiert worden.

Bei der Konkurrentin Migros ist es schwerer, an Zahlen zu kommen; die einzelnen Genossenschaften kaufen die einheimischen Bäume unabhängig ein. Migros-Sprecherin Jeannine Villiger schätzt den Anteil an Schweizer Bäumen auf 50 Prozent.

Schweizer Bäume etwas teurer

 
Egal ob aus der Schweiz oder aus dem Ausland: Beim Preis spielt
die Herkunft keine grosse Rolle, wobei einheimische Tannen im
Schnitt etwas teuer sind. «Die Unterschiede bewegen sich aber im
marginalen Bereich», sagt Josef Brägger von IG Suisse Christbaum.

Der etwas höhere Preis mache sich aber bei der Qualität bemerkbar. Während Importbäume schon Mitte November geschnitten werden, kommen Schweizer Bäume frisch auf den Markt.

Legende: Video Schnee bereitet Gärtnern Probleme abspielen. Laufzeit 1:49 Minuten.
Aus 10vor10 vom 10.12.2012.