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SBB: Keine Werbung – kein Mitfahr-GA
Aus Espresso vom 31.07.2017.
abspielen. Laufzeit 02:29 Minuten.
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Penalty für Werbemuffel SBB: Keine Werbung – kein Mitfahr-GA

Kunden, die von der SBB keine Werbung wünschen, erhalten auch automatisch keine Geschenke mehr.

Das Wichtigste in Kürze:

  • GA-Besitzer erhalten jedes Jahr von der SBB ein Mitnahme-GA geschenkt.
  • Wer allerdings angibt, keine Werbung zu wollen, wird von diesem Geschenk ausgeschlossen.
  • Eine Strafe? Die SBB sagt, dies sei systembedingt nicht anders möglich. Man arbeite aber an einer Lösung.
  • Betroffene Kunden könnten sich bei der SBB melden, um dennoch einen Gutschein zu erhalten.

Ein Hörer des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» und langjähriger GA-Besitzer vermisst in diesem Jahr das Mitnahme-GA. Eines der Geschenke, welche die SBB ihren treuen Kundinnen und Kunden anbietet. Als er nachfragt, teilt man ihm mit, dass solche Geschenke Teil der Werbung seien. Er lehne es aber ab, dass die SBB seine Kundendaten für Werbezwecke brauchen dürfe. Und deshalb habe er das Mitfahr-GA bislang nicht erhalten.

«Systembedingt nicht möglich»

Eine Strafe also für all jene, die lieber nicht mit SBB-Werbung belästigt werden wollen? Das sei nicht so, schreibt die SBB: Es sei «systembedingt» nicht möglich, auf Werbung zu verzichten, gleichzeitig aber Gutscheine für solche Geschenke zu erhalten. Man wolle das aber ändern: Es sei geplant, dass die Kunden in Zukunft «differenziert wählen können, was sie erhalten möchten und was nicht.» Wann dies eingeführt werde, sei noch offen.

SBB zeigt sich kulant

Bis dann will sich die SBB den betroffenen Kunden gegenüber kulant zeigen: Sie können sich am Schalter melden oder telefonisch beim Service-Center der SBB, dann werde ihnen der Gutschein für das Mitnahme-Billett zugeschickt. Dafür gelten aber bestimmte Fristen: Die Meldung muss spätestens zwei Monate nach dem ersten Gültigkeitstag des GAs erfolgen.

Laut SBB sind nur wenige Kunden betroffen. Etwa sieben Prozent wollen keine weitere Werbung.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Systembedingt. Soso. Sagt mal, ihr pressesprecher grosser unternehmen: merkt ihr eigentlich nicht, das die leute euch nur noch ein müdes lächeln entgegenbringen? Wie wär's mal mit erfrischender offenheit? - "Ja! Wir haben uns gedacht, wir könnten mehr valide kundenkontakte für werbemassnahmen und datenverkauf generieren, indem wir eine bindung zum mitfahr-GA machen. Wir habens versucht, war leider unanständig, sorry." - Ich schwör euch, ihr verkauft mehr bantickets danach...
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  • Kommentar von Thomas Käppeli  (thkaepp)
    Ein weiterer Nachweis: „Nichts im Leben ist Gratis.“ Auch wenn es uns das täglich globale Werbe-Trommelfeuer einzubleuen versucht. Meist erfolgreich und wir latschen im Wolkenkuckucksnest lebend, zu hunderten von Millionen in den monetären Hinterhalt.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Wollte letztlich einen Gutschein am SBB Schalter einlösen. Geht nur im Internet, sagte man mir. Blast mir doch in die Schuhe! Einstige Vorzeigebetriebe kommen heute mit faulen Tricks, wie früher dubiose Kaffe-Fahrten-Veranstalter. Nächster Schritt: Die Chinesen kaufen die SBB auf mit dem Segen von Schneider-Amman. Und die SBB Manager werden zu WC- Putzen abkommandiert.
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    1. Antwort von Barbara Lehmann  (Barbara Lehmann)
      Hatte ich auch schon erlebt. Hab der Frau am Schalter gesagt, dass ich noch nie online ein Billett gekauft habe und das einen Witz finde. Sie war sehr zuvorkommend und konnte das ohne Probleme "regeln" und ich konnte meinen Gutschein einlösen.