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Linien in Fernverkehr SBB und BLS nehmen Verhandlungen wieder auf

Wie wird der Fernverkehr künftig aufgeteilt? Nach einem Verhandlungsabbruch reden SBB und BLS wieder darüber.

  • Die BLS will drei Fernverkehrslinien von der SBB übernehmen. Damit soll der Ausbau des RegioExpress-Netzes finanziert werden. Interessiert ist die BLS an drei Verbindungen. Sie möchte das Wallis und das Berner Oberland mit dem Flughafen Zürich-Kloten verbinden und die Strecke Interlaken-Basel übernehmen.
  • Die SBB wehrte sich gegen dieses Vorhaben. Sie will keine Aufteilung der Konzession für den Bahn-Fernverkehr. Erste Gespräche wurden ergebnislos abgebrochen.
  • Nun haben sich die Parteien zu einer neuen Runde von Gesprächen getroffen, wie auch SBB-Mediensprecher Raffael Hirt auf Anfrage bestätigt. Gemäss dem Bericht der «SonntagsZeitung» fürchten beide Bahnen einen jahrelangen Rechtsstreit, wenn die Bundesbehörden die Fernverkehrskonzessionen ohne gütliche Einigung vergeben.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    1902 wurden die damaligen Bahnen zu den SBB verstaatlicht, nachdem die privaten Aktionaere zuerst das Personal, dann die Strecken und gar auch die Sicherheit der Passagiere verludern liessen. Aus der Geschichte einmal mehr nix gelernt....
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Warum können nicht alle starken Normalspur-Bahngesellschaften in der Schweiz (SBB, BLS, SOB, usw.) nicht endlich zu einem einzigen Unternehmen fusionieren? Dann gäbe es nicht jahrelange, teure und bestimmt gerichtliche Auseinandersetzungen über das Verteilen von Zugsarten oder Zugslinien! Zudem könnte das Fahrpersonal viel flexibler eingesetzt werden (es gibt sehr viele Dienst-oder Depotorte, von denen aus die Züge geführt werden könnten! Die Defizite werden so oder so mit Steuergelder bezahlt!
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    1. Antwort von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
      @ R.Bolliger: Wann könnte viel wenn man will, will man das den ? Ich glaube nicht, sonst wäre es schon lange passiert in der kleinen Schweiz, immer das selbe, wie gehabt. Der öv gehört schon lange in staatliche Hände.
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Ein SVPler der nach einem Staatsbetrieb ruft. Heute ist tatsächlich nichts mehr unmöglich,-)
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    3. Antwort von A. Moser (AM)
      Ob es dann wirklich besser würde? Erfahrungsgemäss sind Staatsbegriebe und Monopolfirmen nicht gerade die günstigten, effizientesten - und kundenfreundlichsten! Die SBB ist schon heute z.b. bei der Kundenfreundlichkeit Meilen hinter der BLS - und beim Serviceabbau Kilometer im Voraus. Bei einer Fusion dürfte das kaum besser werden, im Gegenteil! Aber ansonsten bin ich schon auch der Meinung, dass Strom, ÖV, Kommunikation, Wasser usw... in die Hände der Allgemeinheit gehören sollten...
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    4. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Ein Staatsbetrieb macht vieles besser, kostet aber auch mehr. Siehe SBB und PTT .
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    5. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Auf Ihre immer wieder unwahre Behauptung, ich sei ein SVP'ler, muss ich nicht mehr eingehen! Wer bewährte Werte und die Heimat verteidigt, muss kein SVP-Mitglied sein! Zum Thema: Ich habe nicht behauptet, alle normalspurigen Bahnen sollten sich zu einem Staatsbetrieb zusammen schliessen, Herr Planta! Alle Bahnen sollten zu einem Grossbetrieb werden, mit einer einzigen Verwaltung und Operation! Die Fluggesellschaft "Swiss" ist auch kein Staatsbetrieb mehr, der staatliche Hilfe erwarten kann!
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    6. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Die Swiss ist international tätig, also in Konkurrenz mit anderen Airlines. Die SBB ist jedoch national tätig. Eine einzige Bahngesellschaft wäre so oder so ein Monopolbetrieb, ob privatrechtlich oder staatlich und hätte folglich die gleichen Vor- und Nachteile wie ein "echter" Staatsbetrieb.
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