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Kampf gegen Schlepper Schleuser am Zoll Basel verhaftet

Zwei mutmassliche Schlepper sind am Autobahnzoll Basel-Weil am Rhein (D) erwischt worden. Die beiden Ägypter wollten 16 syrische Flüchtlinge ohne Papiere in ihren Fahrzeugen von Mailand nach Deutschland und weiter nach Dänemark bringen.

Die 32 und 50 Jahre alten Ägypter waren bereits am Mittwoch kontrolliert worden, wie die deutsche Polizei mitteilte. Ihre Fahrzeuge sind in Italien zugelassen. Der 50-Jährige hat dort auch seinen Wohnsitz.

Der jüngste der syrischen Staatsangehörigen ist ein sieben Monate altes Kind. Die Menschen in den Autos waren ein Familienverbund von sechs Männern, vier Frauen und vier Kindern. Alle stellten noch während der Kontrolle auf der Autobahn ein Asylgesuch.

Sie waren nach eigenen Angaben zuvor via Libyen über das Mittelmeer nach Italien gelangt. Als Fluchtziel gaben sie Dänemark an. Dort sollen bereits Verwandte leben.

Die deutschen Behörden gehen von einer organisierten Schlepperaktion aus. Nach der vorläufigen Festnahme setzte ein Haftrichter die mutmasslichen Schlepper in Untersuchungshaft. Die aufgegriffenen Syrer wurden in eine Erstaufnahmeeinrichtung gebracht.

Infografik: Flucht über das Mittelmeer

Infografik: Flucht Mittelmeer

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "Alle stellten noch während der Kontrolle auf der Autobahn ein Asylgesuch" Derzeit entscheiden allein die Schlepper und der Geldbeutel des Migranten, wer nach Europa kommt. Das Asylrecht ist zu einem Einwanderungsrecht für Jedermann geworden, noch nicht einmal einen Pass braucht man dazu.
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    1. Antwort von M. Müller (Manuel Müller)
      Ja ich glaube sie sehen hier selbst, wie die EU versagt hat, inklusive Schweizer Regierung. Einfach nur lächerlich. Hätte so etwas der EU nicht zugetraut, aber noch weniger der Schweiz. Hätten wir solche Politiker, und ja, auch Menschen schon vor 60 Jahren hier gehabt, dann wäre die Schweiz jetzt schon auf dem gleichem Standard was die Sicherheit und Arbeitslosenquote anbelangt.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Nicht schlecht: Ein Familienverbund von "6 Männern, 4 Frauen und 4 Kindern" ergibt "16 syrische Flüchtlinge". - Waren da vielleicht 2 Schwangere mit dabei? hat der Ultraschall ergeben, dass keine Zwillinge unterwegs sind?
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    1. Antwort von
      Danke für den Hinweis. Wir gucken das an.
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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    An alle die den Internationalen Ausbeutern die Schuld geben... am Desaster Afrikas.. seht MALI, Mali ist ein Paradise, hat sich aus einer Malariaverseuchten Hoelle ins Jahr 2000 katapultiert, ZUSAMMEN mit der internationalen Industrie, Schulen funktionieren, Verkehr Sozialwesen , verschwindende Armut.. Aber es ist wohl die einzige Regierung in Afrika die nicht korrupt ist... das hat man heute sogar in den Suedafrikanischen Nachrichten ausfuehrlich (und neidvoll) behandelt!!!
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Damit sprechen Sie m.E. das Hauptproblem an. Grosskonzerne sind aber aufgrund ihrer Tätigkeit auf den Staat angewiesen (Landflächen, Abbaurechte, Nutzungsrechte, Miet-, Pacht- und Kaufverträge) und damit Teil des Problems und nicht Teil der Lösung. Das damit häufig einhergehende Landgrabbing verschärft die Probleme langfristig. 90% der Bevölkerung in den Ländern der Subsahara sind in kleinräumiger Landwirtschaft tätig, die mit einfachen Hilfsmitteln weiter bedarfsdeckend betrieben werden könnte.
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    2. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      2) Der Testlauf der EU in Gambia oder Sambia (bin nicht mehr sicher) mit dem sog. "Marshallplan für Afrika" zeigt deutlich die damit verbundenen Fehlentwicklungen. Da werden Kleinbauern von Staates wegen ihres Flecklein Landes enteignet, das dann mit anderen zu einer zusammenhängenden Fläche vereint europäischen Konzernen verpachtet wird. Diese folgen der Maxime der "höchsten Effizienz" und stellen auf maschinell bewirtschaftbare Monokulturen um. Selbständigkeit und Arbeitsplätze sind futsch.
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