Schwaller soll Post-Präsident werden

Der abtretende Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller dürfte neuer Verwaltungsratspräsident der Post werden. Der Bundesrat hat seine Kandidatur gutgeheissen.

Urs Schwaller im spricht im Parlament

Bildlegende: Nächstes Amt schon in Sicht: Urs Schwaller als Ständerat Keystone

Der Freiburger CVP-Ständerat Urs Schwaller zieht sich im Dezember aus der Politik zurück – und hat schon eine neue Stelle in Aussicht: Schwaller soll neuer Verwaltungsratspräsident der Post werden. Der Bundesrat hat seine Kandidatur gutgeheissen.

Als Rechtsanwalt und ehemaliger Staatsrat des Kantons Freiburg sowie als Verwaltungsrat mehrerer Unternehmen verfüge Schwaller über eine breite Erfahrung auf politischer und unternehmerischer Ebene, schreibt der Bundesrat. Schwaller war zudem Präsident der CVP-EVP-Fraktion (2005 bis 2014) und von 2011 bis 2015 ständiges Mitglied des Europarates in Strassburg.

Bundesrat bestimmt nicht mehr

Wählen muss den neuen Präsidenten die Generalversammlung der Post. Diese findet am 26. April nächsten Jahres statt. Der jetztige Verwaltungsratspräsident Peter Hasler tritt auf diesen Zeitpunkt von seinem Amt zurück, das er 2010 antrat. Er erreichet dann die in den Statuten vorgesehne Altersgrenze von 70 Jahren.

Die Schweizerische Post ist im Oktober 2012 von einer Anstalt des Bundes zu einer spezialrechtlichen Aktiengesellschaft geworden. Damit bestimmt nicht mehr der Bundesrat den Präsidenten und die Mitglieder des Verwaltungsrates, sondern die Generalversammlung.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

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