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Schweiz Schwedischer Botschafter in Bern wird abgelöst

Per Thöresson verlässt Bern. Die schwedische Regierung verneint einen Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Gripen.

Der schwedische Botschafter in Bern, Per Thöresson lächelt in die Kamera
Legende: Per Thöresson verlässt Bern Richtung New York. Laut schwedischer Regierung im Zuge einer normalen Botschafterrotation. Keystone

Der schwedische Botschafter in der Schweiz, Per Thöresson, wird abgelöst. Thöresson war zuletzt wegen seinem Lobbying für den Kampfjet Gripen in der Schweiz in die Kritik geraten. Das Aussenministerium in Stockholm erklärte, Thöressons Abberufung aus Bern habe aber nichts damit zu tun.

Thöresson ist seit 2006 schwedischer Botschafter in der Schweiz. Er werde nach New York versetzt, liess das schwedische Aussenministerium mitteilen. Thöresson werde ab 1. September stellvertretender Botschafter Schwedens bei der UNO antreten.

Der Entscheid erfolge im Rahmen der normalen Botschafterrotation. Die Abberufung Thöressons habe nichts mit den Negativschlagzeilen in der Schweiz wegen dessen Lobbying für den Gripen-Kampfjet des schwedischen Herstellers Saab zu tun, betonte der Sprecher des schwedischen Aussenministers Carl Bildt.

«Im Gegenteil: Thöresson hat genau das getan, was wir von ihm erwartet haben, und zu seinen Aufgaben gehört nun einmal auch, für schwedische Exporte zu werben», sagte Bildt.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Weiss, Benken
    Liebe Freunde: Zur Kenntnis nehmen und abbuchen und am 18. Mai 2014 ein JA einlegen.
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Dieser Botschafter wird in der UNO besonders gute Worte für die Schweiz einbringen , schade , dass ich nicht auch durch dumme Sprüche befördet werde , der Normalbürger muss eine Leistung erbringen .
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  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    Auf Wiedersehen, Herr Thöresson. Ihre etwas seltsame Art der Entscheidungsbeeinflussung und Ihrer etwas undiplomatischen Äusserungen gegenüber unseres nicht weniger quirligen Verteidigungsministers fanden wir zwar nicht so lustig, aber das soll nichts daran ändern, dass wir die Schweden weiterhin mögen. Und sollte ihr Geschäft nun erst recht in die Hose gehen, so kaufen wir doch bestimmt weiter Ihre Möbel. :-)
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