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Schweiz Schweiz stellt für Ägypten jährlich 30 Millionen Franken bereit

Die beiden Länder rücken enger zusammen. Durch ein Abkommen wird die technische und finanzielle Zusammenarbeit gestärkt.

Ein Kind und ein mann bauen eine Mauer aus Ziegelsteinen
Legende: Der Aufbau harzt: Die Schweiz will deshalb technische, humanitäre und finanzielle Hilfe leisten. Keystone

Die Schweiz und Ägypten haben ein Kooperationsabkommen unterzeichnet und wollen gemeinsam Programme erarbeiten, die «zum demokratischen Wandel» in Ägypten beitragen. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mit. Dafür stellt der Bund bis 2016 jährlich 30 Millionen Franken bereit.

Rechtsstaat für Ägypten

Unter anderem sind Massnahmen gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit und zum Aufbau der Infrastruktur vorgesehen. Weiter möchte das Seco den Ägyptern dabei helfen, den Finanzsektor zu stärken und die öffentlichen Finanzen besser zu verwalten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Rechtsstaat. Der Bund möchte dazu beitragen, einen «partizipativen, integrativen, rechenschaftspflichtigen und transparenten» Rechtsstaat aufzubauen.

Gegen Willkür

In Ägyptens Sicherheitskräften und der Justiz sind Willkür und Misshandlungen heute noch an der Tagesordnung. Auch hier möchte die Schweiz offenbar Abhilfe leisten und zu einem einer Demokratie würdigen Rechtsstaat in Ägypten beitragen.

Als weitere Ziele des Abkommens nennt das Seco Unterstützung im Umgang mit Migranten und den Schutz der Schwächsten der Gesellschaft sowie soziale und politische Reformen.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Moser, In
    Nun unterstützen wir mit unseren Steuergeldern also auch noch das immer radikaler werdende Regime von Mursi??? Wie weit muss es eigentlich noch kommen, bis unsere Politiker aufwachen und merken, dass es auch noch die Schweizer gibt - und dass diese nicht beliebig geschröpft werden können? Doch es scheint in Bundesbern zum Guten Ton zu gehören, Steuergelder grosszügig zu verteilen - aber natürlich nur an andere Länder und jah nicht an die eigenen Leute!
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    1. Antwort von A. Schweigler, Schweiz
      Ja sowiso Steuern - alg.Lebenshaltungskosten gehen immer nur rauf und unsere Politiker erwarten immer nur Opfer von Uns .Lohnerhöhung bei Kanton oder Stadt gabs schon seit Jahren nicht. Ich male mich bald an und beantrage Asyl in der Schweiz.
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  • Kommentar von Walter Starnberger, Therwil
    Schon seltsam, erst letzthin habe ich gelesen wie fortschrittlich Aegypten doch sei, mit bis zu 2 Jahren (!) Mutterschafts- bzw. Schwangerschaftsurlaub. Und jetzt möchten sie Geld, wer möchte das nicht heutzutags. Jedenfalls hoffe ich dass im Gegenzug die koptischen Christen besser geschützt werden, wir wollen doch nicht ein Land unterstützen in dem Minderheitsreligionen verfolgt werden.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Ja, da haben Sie völlig Recht. Aber Bundesbern scheint in dieser Hinsicht wenig sensibisiert zu sein. Ihm ist es wichtiger, einfach den Opfern von Kriegswirren zu helfen. Die Kopten sin ja sowieso "nur" Christen.
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  • Kommentar von b.glanz, chur
    das sind vorallem die neoliberalen und abzocker, die wieder ein geschäft wittern! denen ist es egal, ob es menschenrechte hat. wenn es keine hat, umso besser, dann ist es einfacher zum abzocken und stützli verdienen. die sollen die 30 mio. bedürftigen einheimischen schweizern zur verfügung stellen!
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    1. Antwort von MarcelAmgwerd, Solothurn
      Abzocker sind ja in erster Linie in der Schweiz die Linken und Politiker die Gelder der Bevölkerung aus dem Fenster schmeisen, dass ihnen gar nicht gehört. Seien Sie doch froh um die Neoliberalen, die Geld verdienen, umso mehr Steuereinnahmen können die Linken dann verprassen.
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