Schweiz und Österreich liegen Berggebiete am Herzen

Die Schweiz und Österreich wollen die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten weltweit vorantreiben. Beide Länder haben in Bern ein Abkommen unterzeichnet.

Die Schweiz und Österreich wollen das Bewusstsein für die sensiblen Bergregionen auf politischer Ebene fördern. Hierfür haben sie einen Vertrag abgeschlossen. Dies ging aus einer Mitteilung des Aussendepartements (EDA) hervor.

Zur Zusammenarbeit gehören unter anderem gemeinsame Veröffentlichungen. Die Universität Bern unterstützt sie dabei. Im Vordergrund stünden Themen wie der nachhaltige Bergtourismus oder die Produktion landwirtschaftlicher Produkte auf Familienbasis.

Berggebiete leiden oftmals

Dank dem Einsatz der Schweiz am Nachhaltigkeitsgipfel Rio+20 in Rio de Janeiro von 2012 einigten sich die Teilnehmerstaaten auf die Armutsbekämpfung und die Erhaltung von Ökosystemen in Berggebieten. Beide Themen wurden in einem Schlussdokument verankert und waren Teil des Minimalkompromisses.

Die Bewohner von Berggebieten aus aller Welt kämpften laut EDA oft gegen Armut und Hunger sowie die Auswirkungen des Klimawandels. Unter den Folgen litten aber auch die Menschen in tiefer liegenden Gebieten. Etwa unter verschmutztem Trinkwasser oder Überschwemmungen.

Auch Schweiz betroffen

Auch die Berggebiete in der Schweiz stehen vor Herausforderungen. Deren nachhaltige Entwicklung sei gefährdet, hielten DEZA, Universität Bern und die Schweizerische Gemeinschaft für die Berggebiete (SAB) vor dem letztjährigen Gipfel in Rio in einem Factsheet fest.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Alpenraum bedroht

    Aus Tagesschau vom 13.11.2013

    Die Nachbarländer Schweiz und Österreich wollen in der Entwicklungszusammenarbeit gemeinsame Wege gehen: In Bern wurde heute ein Abkommen unterzeichnet, welches nachhaltige Entwicklung von Berggebieten weltweit vorantreiben soll. Damit will man das Bewusstsein für die sensiblen Regionen fördern - der Alpenraum sei mehr denn je bedroht.