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Schweiz Schweiz verbietet weitere Geschäfte mit Russen

Eigene Sanktionen gegen Russland hat die Schweiz wegen der Krise in der Ukraine nicht ergriffen. Sie will aber verhindern, dass diejenigen von EU und USA umgangen werden. Nun hat Bern die entsprechende Verordnung angepasst.

Bundeshaus
Legende: Eigene Sanktionen der Schweiz gegen Russland gibt es nicht. Sie will aber verhindern, dass bestehende umgangen werden. Parlamentsdienste

Die Schweiz reagiert auf die Ausweitung der Sanktionen von USA und EU gegen Russland. Das Land verbietet Finanzgesellschaften, mit weiteren 26 Personen und 18 Unternehmen, Link öffnet in einem neuen Fenster neue Geschäftsbeziehungen einzugehen.

Legende: Video «Sanktionen gegen Russland» abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 05.08.2014.

Von der Massnahme sind vor allem Russen betroffen. Der Bundesrat hat die Sanktionen der EU wegen der Krise in der Ukraine zwar nicht übernommen. Er will aber deren Umgehung verhindern und erliess deshalb am 2. April eine Verordnung über «Massnahmen zur Vermeidung der Umgehung internationaler Sanktionen».

Diese hat er nun angepasst. Eigene Sanktionen nach dem Vorbild der EU und der USA lehnt die Schweiz aber ab.

59 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Wenn, denn muss die SECO zwingend Sanktionen gegen die Regierung in Kiew, Personen des Parlament, Regierungsmitglieder der EU-Staaten inkl. über Obama & seine Vertrauten verhängen, denn sie verletzten offensichtlich UND bewiesen Menschenrechte & begehen Völkerrechtsverletzung. Ärgerlich! Wir selber werden über Jahre von der EU & Amerika schikaniert & jetzt unterstützen wir diese, wenn es Russland betrifft.
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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Warum immer wieder dieses Geschrei wegen unseres bürgerlichen Bundesrates und Parlamentes in Bern. Der Bundesrat ist seit der Staatsgründung 1848 bürgerlich, die Zusammensetzung hat von früher 7:0 bürgerlich auf heute 5:2 bürgerlich geändert. Nicht links, wie viele hier im Forum immer behaupten. Gibts noch Fragen?
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  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Russland wird den Luftraum für die EU sperren, was ein Milliardenverlust für die ange-schlagenen Luftfahrtgesellschaften der EU bedeutet. War ja klar, dass das kommt und wenn Russland nächsten Winter den Gashahn zudreht, werden in Europa nicht nur die Kochherde und Heizungen nicht mehr funktionieren, sondern auch die Lichter und Computer, weil die Gaskraftwerke nicht mehr laufen. Wollten die USA und EU von der eigenen Schuld am Abschuss von MH17 ablenken mit den Sanktionen gegen Russland ???
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