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Schweiz Schweizer Dschihadist posiert mit abgetrenntem Kopf

Ein Schweizer Jugendlicher publiziert verstörende Bilder im Netz. Der Winterthurer soll sich in Syrien der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben.

Ein Schweizer Dschihadist aus Winterthur hat ein Bild von sich ins Netz gestellt, das ihn mit dem Kopf eines enthaupteten Menschen zeigt. Neben ihm erkennt man eine kopflose Leiche, die an ein Holzgestell gebunden ist. Das berichtet «20 Minuten». Der 18-Jährige war im Februar von zu Hause verschwunden und hält sich seither offenbar in Syrien auf, wo er sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen hat.

Ein Schweizer Kenner der Islamisten-Szene hat die Bilder im Original gesehen. Er geht davon aus, dass die Bilder echt sind. «Das heisst allerdings nicht, dass der Winterthurer an der Enthauptung beteiligt war.» Vielmehr glaubt er, dass der Jugendliche lediglich mit dem Toten posiere, um sich in Szene zu setzen.

Nicht der Ort der Enthauptung

«Alles deutet darauf hin, dass die Männer an einem anderen Ort enthauptet wurden, als das Foto entstanden ist», sagt der Insider. So seien in der Umgebung keine Blutspuren zu sehen, und auch der Winterthurer selber sei frei von Blutflecken. Auf dem Foto ist eine weitere Leiche zu sehen, die an ein Holzgestell gebunden ist.

Der Winterthurer Dschihadist, der im Februar von zu Hause verschwunden ist, hatte sich erst im letzten Jahr zum Islam bekehrt, wie die «Rundschau» berichtete. Laut eigenen Angaben hat er bisher noch nicht selber an Kämpfen teilgenommen.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Dieser Vollpsycho ist doch das beste Argument, warum man diese Dihadisten ausreisen lassen sollte - dann sind wir sie los und dort sind sie sozusagen auf einem Haufen und haben eine weitaus bessere Chance schnell ins Paradies zu kommen als hier. Die Frage stellt sich: Wieviele Moslems gibt es in der Schweiz, die genauso drauf sind wie dieser mutmassliche Kopfabschneider und ihre Koran/Sunna-Indoktrinierung statt in Syrien eines Tages hier vor Ort ausleben werden?
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  • Kommentar von kari huber, surin
    "Noch nicht selber an Kämpfen teilgenommen", aber bereits gemordet? Das zeigt einmal mehr, was für eine feige Bande der IS ist. Genauso wie Boko Haram. Wenn man ungestraft Unschuldige abschlachten kann, macht das Spass. Wenn man die eigene Haut aufs Spiel setzen sollte, vielleicht weniger. Für mich haben diese "Menschen" alles Menschenwürdige verloren. Man sollte sie so behandeln, wie sie sich selbst geben. Konsequent! Was leider in der CH nicht geschehen wird.
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  • Kommentar von Kari Warmbrodt, Thun
    Und wieder haben Therapeuten Arbeit.Aber er kann laut Psychiater etc. nichts dafür.Unsere Gesellschaft ist Schuld:)Ein Täter ist immer das Opfer in der Schweiz! Dabei wäre es so einfach.Passentzug,keine Rückkehrmöglichkeit mehr.Soll er dort bleiben,dann gibt es einen weniger.Immer mehr drängt sich mir die Gewissheit auf,dass solche Typen bewusst gehätschtelt werden um die totale Kontrolle über den Bürger auszuüben mit Überwachungsmedien.Ich würde Monate in den Knast wandern Weiter so!!
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