Schweizer fühlen mit

Das sagen die Schweizer über sich: Wir zeigen mit Opfern von Naturkatastrophen grosse Solidarität. Und: Etwas weniger ausgeprägt ist die Spendenfreudigkeit bei Konflikten.

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Bei welchen Ereignissen hat die Schweiz am meisten gespendet?

1:22 min, aus Tagesschau vom 14.6.2014

Die Schweizer zeigen mit Opfern von Naturkatastrophen grosse Solidarität. Dies meinen gut 90 Prozent der Befragten. Für vier von fünf Befragten beweist auch die Regierung in einem solchen Fall Solidarität. 62 Prozent sind der Ansicht, dass die Bevölkerung auch grosse Solidarität mit den Opfern von Konflikten zeigt. Bei der Regierung waren es gar 68 Prozent.

Die humanitäre Tradition erachten 90 Prozent der Befragten als einen schweizerischen Wert und 97 Prozent wollen, dass dieser Wert weiter besteht. 69 Prozent äusserten sich dahingehend, dass sich benachteiligte Menschen in der Schweiz genügend auf die Solidarität der einheimischen Bevölkerung verlassen können. Praktisch die Hälfte der Umfrageteilnehmenden gab an, regelmässig solidarische Beiträge zu leisten.

Für den Direktor der Glückskette, Tony Burgener, zeigt die Umfrage, dass die Schweizer Bevölkerung tief solidarisch ist. Dies erkläre auch, weshalb die Schweizer in den Statistiken regelmässig an der Spitze der Spenden für Opfer von Katastrophen und Konflikten stünden.

Die Umfrage

Die Glückskette hat anlässlich der Lancierung ihres neuen Logos, das um den Slogan «Die solidarische Schweiz» erweitert wurde, eine Umfrage zur Solidarität und der humanitären Tradition der Schweiz in Auftrag gegeben. Die Umfrage wurde von DemoSCOPE bei 1003 Menschen ab 15 Jahren durchgeführt.