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Schweiz Schweizer Männer werden später Vater

Einer von fünf Männern ist bei der Geburt seines Kindes mittlerweile 40-jährig oder älter. Einen Rückgang gibt es dafür bei den jungen Vätern.

In der Schweiz werden die Männer später Vater als noch vor einigen Jahren. 1615 Männer wurden im Jahr 2013 mit über 50 Jahren noch Vater – das sind 300 mehr als fünf Jahre zuvor. Jeder fünfte Papi ist bei der Geburt seines Kindes mittlerweile 40-jährig oder älter.

Einen Rückgang gibt es hingegen bei den jungen Vätern. 107 Männer waren 2013 bei der Geburt ihres Kindes jünger als 20 Jahre, in den Vorjahren waren es jeweils noch rund 140 Männer. In der Gruppe der 20- bis 24-Jährigen sank die Zahl der frischgebackenen Väter in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich auf 2312 im Jahr 2013.

Dies zeigt eine Erhebung des Bundesamtes für Statistik, in der erstmals auch die unverheirateten Väter berücksichtigt wurden. Gemäss der Erhebung ist die Mehrheit der Männer bei der Geburt ihres Kindes nach wie vor zwischen 30 und 39 Jahre alt. Insgesamt 82'713 Männer wurden im Jahr 2013 neu Vater eines Kindes.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Schulthess, 8824 Schönenberg
    Männer hört auf Kinder auf die Welt zu stellen. So lange wir keine Gleichberechtigung haben! Ihr bezahlt für die Kinder und für die Frau bei einer Scheidung. Es gibt sehr viel Frauen die wollen nur Kinder damit sie nicht mehr arbeiten müssen.
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    1. Antwort von M. Fischer, Buchs
      Das ist rechtlicher Schwachsinn. Sobald die rollen getauscht werden, sprich die Frau das Geld nach Hause bringt, wird der nicht-arbeitende Vater als Obhut bevorteilt, und die arbeitende Frau MUSS Alimente zahlen. Diese Regelung fällt erst dann weg, wen einer der beiden tot ist, oder als obhut ausfällt.
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    2. Antwort von Hans Knecht, Torny
      M. Fischer, wieviele Frauen kennen sie die diesen Rollentausch gemacht haben und Frau nun täglich arbeitet und abends noch im Haushalt mithilft da Mann sich tagsüber mit den Kindern abgab? Frauen und Männer sind anders. @Christian Schulthess, Kinder sind nicht das Problem! Warum wollen heute angeblich viele Frauen nicht mehr arbeiten gehen? Falls man Frauen Egoismus unterstellt muss man bedenken dass Mann ggf. selbst von einer Egoistin erzogen wurde und folglich wäre man selbst ein Egoist?
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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Rate jedem Mann,sich rechtzeitig sterilisieren zu lassen um die Gefahr,in eine"Falle"zu tappen,deutlich zu minimieren.Wo sind bloss Umfrage-Ergebnisse dieser"glücklichen Väter"nach 10,15,20 oder 25Jahren?Mit 60,65?Eine Scheidungsquoten-Statistik sowie eine,über die jährliche Entwicklung der staatlichen Unterstützungsbeiträge und Alimentenbevorschussungen"glücklicher"Eltern,wäre ebenso interessant,zu sehen.Woher bloss kommen all die,unter dem Existenzminimum lebenden,Allein-Erziehenden?
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    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      A.Käser, sich sterilisieren lassen ist keine Problemlösung. Und warum brachte man es früher fertig kaum zu scheiden?
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    2. Antwort von A.Käser, Zürich
      H.K./Nicht die Lösung von Problemen,sondern deren Vermeidung ist angesagt.Geschieden wurde früher weniger,weil die Frau sowohl rechtlich als auch finanziell,einmal liiert,und mit Kindern"beglückt",von ihrem Ernährer beinahe TOTAL abhängig war.Der Zusammenhalt in ehelichen Partnerschaften wurde also weniger durch Zuneigung und Liebe getragen,als eher aus Berechnung und wirtschaftlichen Interessen.Mehrere Kinder-Generationen,könnten darüber ganze Bibliotheken,mit entsprechenden Geschichten,füllen.
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    3. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Es gibt Länder in denen eine Frau von einem Tag auf den anderen das Leben mit Mann und Kinder satt hat und verschwindet.Gegebenenfalls nimmt sie dann noch das Ersparte mit. Das machen aber Westeuropäerinnen kaum.Bis 1995 blieben in der Schweiz die meisten Frauen die ganze Zeit bei ihrem Ehemann.Wie wäre es sich vor den Liieren zu Fragen ob das was die Schöne tut und sagt wirklich Liebe ist und nicht nur eigennützig gespielt ist?Kinder sind die Zukunft und Altersvorsorge einer jeden Gesellschaft.
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  • Kommentar von Daniel Gull, Zürich
    Schön, dass es noch Männer gibt in dieser Gesellschaft, die sich für Kinder entscheiden. Ich wünsche jedem einzelnen viel Freude und Kraft. Ich wünsche auch jedem Einzelnen Vater, dass er nicht Opfer unserer von Misandrie geprägten männerfeindlichen Justiz wird sollte er und die Mutter seines Kindes einmal gravierende Auseinandersetzungen haben und vor dem Eheschutzgericht zu den Sklaven der Nation heruntergestuft und von ihren Kindern und ihrer Zukunft enteignet werden.
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    1. Antwort von D.Thrum, Zürich
      Oh je, wo haben Sie denn ihren Fedora aufgelesen? 'Misandrie' - ich kann nicht mehr. Jaja, die armen, weissen Männer. Völlig unterjocht von den bösen Feminazis und niemand erbarmt sich ihrer Tränen.
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    2. Antwort von Daniel Gull, Zürich
      Spott und Häme von einem Mitmenschen, der von dieser Thematik soweit verschont blieb, und somit sein unschuldiges Weltbild hier vertreten kann. Die Realität geschiedener Männer möchte ich keinem wünschen - auch Ihnen nicht D. Thrum (Mann oder Frau?). Aber klären Sie mich auf bezüglich Fedora. Ich bin leider nicht so gebildet wie Sie und verstehe nicht so ganz was Sie mit Fedora ausdrücken wollen.
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    3. Antwort von Daniel Gull, Zürich
      D. Thrum hat sich wohl nach ihrem / seinem rassistischen Kommentar verzogen? Ich verstehe nicht so ganz den Link zwischen "Misandrie" und weissen Männern - klären Sie mich auf.
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