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Schweiz Schweizer ÖV-Preise überdurschnittlich gestiegen

In der Schweiz sind die Preise für Billette des öffentlichen Verkehrs im internationalen Vergleich seit 2010 überdurchschnittlich stark angestiegen. Die Preise widerspiegeln sich aber im Angebot: Da sei die Schweiz Spitze, attestiert der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr.

Ein SBB-Kondukteur bei der Kontrolle von Billetten.
Legende: Ein «Spitzenangebot», das seinen Preis hat – das geht aus der jüngsten Litra-Studie zum ÖV in der Schweiz hervor. Keystone

Seit 2010 sind die ÖV-Preise in der Schweiz um 18 Prozent gestiegen. Ähnliches lasse sich nur für Grossbritannien feststellen. Zu diesem Schluss kommt der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) in seiner jüngsten Studie.

«Insbesondere die Billettpreise für Erwachsene schneiden im Vergleich schlechter ab», stellt Litra fest. Dies sei auf zwei Faktoren zurückzuführen: auf Preiserhöhungen in der Schweiz und auf Preisvergünstigungen in den Vergleichsländern.

Verglichen wurden Schweizer Angebote und Preise mit Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Grossbritannien.

Top-Angebot

Spitzennoten erhält die Schweiz beim Angebot. Dabei wurde nicht nur das Streckennetz der Bahnen berücksichtigt, sondern auch die Angebotsdichte einschliesslich Tram- und Busverbindungen. Auf Platz zwei folgt Österreich.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    SBB Chef Meyer hat seit 2007 die Verwaltung verdoppelt, die Löhne seines Kaders steigen und steigen. An der Front wird Personal abgebaut, das Gegenteil in der Verwaltung usw. Nun wird die Handy unter Internet Nutzung ausgebaut, dann dürfen wir als SBB-Nutzer, noch mehr privates sinnloses "Gelaber" von irgend welchen Leuten anhören.
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  • Kommentar von Stefan Pfister (Stefan Pfister)
    Die ÖV-Nutzer brauchen eine Lobby, die genauso schlagstark ist und genauso laut jammert wie die Autolobby! Die Autolobby macht ein Referendum bei der ersten Preiserhöhung seit 40 Jahren. Beim ÖV steigen die Preise jedes Jahr. Widerstand? Null! Da muss man sich nicht wundern, wenn bald nur noch Idealisten Zug fahren und die anderen aufs Auto umsteigen.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Das erhöhte Angebot ist der Folge der erhöhten Nachfrage, der Konument hat deshalb nichts davon. Die 18% Preiserhöhung sollte daher die Wirtschaft als Nutzniesser finanzieren. Leider sollen die Unternehmen bei der UStR III mit erneuten Steuergeschenke auf Kosten der Allgemeinheit profitieren. Die Gewinne sind privatisiert, die Kosten sozialisiert. Schräge Welt.
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