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Schweiz Schweizer spenden 1,64 Milliarden Franken

Die Schweizer, ein einig Volk von Spendern: 1'640'000'000 Franken gingen im vergangenen Jahr bei den Hilfswerken ein. Das waren 28 Millionen oder 4,3 Prozent mehr als 2011.

Unzählige Menschen.
Legende: Solidarität gross geschrieben: Jeder Schweizer spendete 2011 im Schnitt 203.50 Franken. Keystone

An Zewo-zertifizierte Hilfswerke gingen 2012 knapp 1,05 Milliarden Franken. Rund jeder dritte Spendenfranken in dieser Kategorie – insgesamt 346 Millionen – kam von Einzelpersonen. Beiträge von Mitgliedern, Gönnern und Paten machten
weitere 198 Millionen Franken aus.

Solidarität wächst in schwierigen Zeiten

Dass Privatpersonen trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr spenden, kommt laut Zewo-Geschäftsleiterin Martina Ziegerer häufiger vor: Gerade dann sei der Solidaritätsgedanke stärker. Anders sei es bei Firmen, die das Spendenvolumen vom Geschäftsgang abhängig machten.

Die Zewo hat zudem auch berechnet, dass all die Freiwilligen, die in sämtlichen ausgewerteten Hilfswerken tätig sind, 2012 insgesamt mehr als ein halbes Jahrtausend gearbeitet haben: Die 93'000 Personen hätten mehr als 5 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Umgerechnet sind das laut Zewo 571 Jahre.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    So was Schizophrenes. Da werden Milliarden an fremde gespendet, aber die Schweizer schaffen es nicht, ihren eigenen IV Rentnern oder Arbeitslosen zu helfen! 1% Lohnabzug für UNSERE Hilfsbedürftigen und schon geht das Geschreie los. Unglaublich und absurd, aber es passt in den schweizer Zeitgeist der Gewissensberuhigung. Lieber anonym etwas Geld abdrücken (wo man noch nicht mal weiss, wer es bekommt) statt seinem Mitbürger zu helfen. Krank!
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    1. Antwort von W. Helfer, Zürich
      T. Duran. 1% Lohnabzug wäre sicher kein Problem, wenn es auch wirklich an UNSERE Hilfsbedürftigen gehen würde. Aber leider versickert auf dem Weg zu den Hilfsbedürftigen viel zu viel Geld und es geht auch viel zuviel an nicht wirklich Hilfsbedürftige verloren. Man sollte besser die direkte Hilfe von Mensch zu Mensch fördern anstatt das Geld zuerst über den geldvernichtenden Staat laufen zu lassen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Nach meiner Woche Abwesenheit, lagen 5 (!) Bettelbriefe von verschiedensten Hilfswerken, Stiftungen, Tierheimen oder Krankheits-Vereinigungen im überfüllten Briefkasten! Ständig wird man (trotz dem * im Telefonbuch) telefonisch belästigt, irgend etwas zu unterstützen oder zu spenden! Solange blindlings jeden Einzahlungsschein bei der Post und den oft undurchsichtigen Absendern einbezahlt wird, verwundert diese Spendefreudigkeit niemand! Viele wollen damit bloss ihr "humanes Gewissen" beruhigen!
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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Mich würde eher interessieren, wieviel die Festangestellten und Bezahlten der 'Hilfswerke' im gleichen Zeitraum kassiert haben, als wieviele Freiwillige kostenlos mitgearbeitet hätten, allein 10 Prozent davon wären ja bereits schon 164 Millionen, die 'intern' verheizt wurden. Hätten viele Schweizer wohl nicht so ein schlechtes Gewissen und viele Beiträge wären nicht steuerlich abziehbar, die 'Sache' würde etwas anders aussehen. Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott, pflegte mein Vater zu sagen....
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