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Schweiz Schweizer werden immer reicher

Das Reinvermögen der Schweizer hat im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr pro Kopf um 19'000 Franken zugenommen. Damit sind die Schweizer seit 2008 kontinuierlich reicher geworden. Aber auch deren Schulden stiegen 2012 erneut an.

Legende:
Vermögen und Schulden der privaten Haushalte SNB
Geldregen.
Legende: Schweizerinnen und Schweizer werden theoretisch immer reicher. Aber auch deren Schulden steigen Keystone

Theoretisch hat 2012 jede in der Schweiz wohnhafte Person ein Reinvermögen von 374'000 Franken. Das Reinvermögen der privaten Haushalte klettere 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent auf 3005 Milliarden Franken. Das ist ein Plus von 19'000 Franken pro Kopf.

Die Gründe dafür sind die steigenden Aktienkurse an den Börsen und steigende Immobilienpreise, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) mitteilte.

Reichtum, aber auch Schulden steigen

Die Schweizerinnen und Schweizer sind gemäss Zahlen der SNB seit 2008 stetig reicher geworden. 2008 betrug das Reinvermögen noch 2450 Milliarden Franken. Seit 2012 beträgt es erstmals über 3000 Milliarden.

Allerdings haben im letzten Jahr auch die Schulden der Schweizer zugenommen, um 4 Prozent. Die Schulden betragen insgesamt 736 Milliarden Franken. Schweizerinnen und Schweizer schulden fast 700 Milliarden Franken an Hypothekarkrediten.

31 Kommentare

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  • Kommentar von W. Straubhaar, Thun
    So wie es gesagt wird in Zeitungen und Fernsehen, nämlich "Schweizer werden reicher" es es falsch, richtig müsste es heissen: REICHE SCHWEIZER WERDEN IMMER REICHER !!!!!!!!! ARME ABER IMMER ÄRMER und an denen wird dann immer noch gespart!!! MACHT MAL EINE GERECHTE REICHENSTEUER !!!!!!!
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  • Kommentar von E. Schoch, Zürich
    Dieses ständige Gejammere über die scheinbare Schere, die sich öffnet... Wahr ist, dass die Schere sich auf hohem Niveau befindet und in der Schweiz verhältnismässig gering ist. Es wird eben nicht wahrer, nur weil man es immer und immer wiederholt. Neidgenosse zu sein ist aktuell en vogue
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    1. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Kein Neid, sondern die Feststellung, dass dieses System nicht aufgeht und den Menschen und der Gesellschaft keine Zununft bietet, im Chaos enden wird, mit viel unnötigem Leid, wenn man nicht früher erkennt, dass Reformen not-wendig sind. Wenn diejenigen, welche übersättigt sind, immer mehr einnehmen, wofür die Bedürftigen immer mehr produzieren müssen, sich aber davon, ausser auf Pump, immer weniger leisten können, dann geht bald mal nichts mehr auf: Not, Mangel & Überfluss
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    2. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Wenn man bsp. das Existenzminimum von 2250Fr. mit 450€ in D vergleicht (mindestsätze Fürsorge und H4), haben sie recht. Hohes Niveau. Informiert man sich, das bsp. in D noch 600€ Kaltmiete+250€Nebenkosten dazubezahlt wird, Krankenversorgung auch extra etc, aber in der CH ALLES von den 2250 bezahlt werden muss - bei den höheren Kosten in der CH... Siehts anders aus. Und die 3500 Brutto-Temp-Löhne (Netto knapp 3000!) sind dann auch nicht mehr so viel...Und gerade diese unteren Löhne nehmen zu...
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  • Kommentar von Albert Planta, Chur
    Die ständig sich vergrössernde Schere zwischen arm und reich haben wir der Globalisierung und Liberalisierung zu verdanken. Da gibt es wenig Profiteure und viele Verlierer.
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      In diesem Falle müsste es eher heissen,Missbrauch der Arbeitskraft unter dem Vorwand,einer globalisierten Wirtschaft.Mit Verstand und dem Willen zu Fairness,hätte auch eine globalisierte Wirtschaft die Möglichkeit,eines"win-win-Agierens".
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