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Schweizer Wintersport Mehr Gäste auf den Pisten

  • 6,9 Prozent mehr Gäste sind im zu Ende gehenden Winter auf den Schweizer Pisten gezählt worden.
  • Doch die Zahl ist nicht zu überbewerten, denn die Bilanzen der vorangegangenen Winter waren mager.
Ein Sessellift.
Legende: Um die Auswirkung von dynamischen Preisen zu beurteilen ist eine längere Vergleichsperiode nötig. Keystone

Angefangen hatte der Winter gut: 36,4 Prozent betrug das Gästeplus zu Beginn der Saison, wie Seilbahnen Schweiz am Dienstag mitteilte. Dank dem frühen Wintereinbruch mit viel Schnee seien die Pisten in hervorragendem Zustand gewesen. Bis Ostersamstag schwand der Vorsprung dann aber nach und nach.

Grund war das Wetter: Wegen schwerer Stürme Anfang Januar mussten viele Bahnen aus Sicherheitsgründen vorübergehend abgeschaltet bleiben, zum Teil mehrere Tage lang. Auch der Sonnenschein fehlte zunehmend. Vielerorts habe die Zahl der Sonnenstunden einen Bruchteil des langjährigen Mittels betragen, so Seilbahnen Schweiz.

6,9 Prozent mehr Gäste auf Schweizer Pisten

Skiregionen
Im Vergleich zur Saison 2016/2017Im Vergleich zur Saison 2012/2013
Berner Oberland
3,4 Prozent
-8,0 Prozent
Tessin86,6 Prozent
-3,6 Prozent
Graubünden5,4 Prozent
-1,1 Prozent
Ostschweiz10,8 Prozent
2,7 Prozent
Wallis3,9 Prozent
4,1 Prozent
Zentralschweiz
13,2 Prozent
5,7 Prozent
Waadtländer und Freiburger Alpen
25,0 Prozent
15,5 Prozent
Schweiz
6,9 Prozent
1,3 Prozent

Je nach Region war die Entwicklung zudem unterschiedlich: Die prozentual grössten Zunahmen verzeichneten im Vergleich mit dem Vorjahr das Tessin sowie die Waadtländer und Freiburger Alpen. Im Vorjahr hatte allerdings Schneemangel den Wintersport in diesen Gebieten stark eingeschränkt.

Auswirkung von dynamischen Preisen offen

Noch nicht seriös beurteilen lässt sich laut Seilbahnen Schweiz, wie sich neu lancierte Angebote wie Tiefpreis-Saisonkarten mittels Crowdfunding oder Modelle mit dynamischen Preisen auswirken. Hier sei eine längere Vergleichsperiode nötig, schrieb der Branchenverband. Lichtblicke sind für Seilbahnen Schweiz der wieder schwächer gewordene Franken und die deshalb günstiger gewordenen Preise für Gäste aus Euro-Ländern.

3 Kommentare

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